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Spielend leicht Gitarre lernen mit dem Jamstik 7

Heutzutage muss man keine Musikschule besuchen, um Gitarre zu lernen. Auf YouTube gibt es mittleweile eine unüberschaubare Fülle an Video-Tutorials, die einem die Kunst des Saitenzupfens näher bringen (wollen). Insbesondere Einsteiger haben es dabei schwer einen Gitarren-Kurs zu finden, der sie Schritt für Schritt weiterbringt und begleitet. Der Jamstik 7 von Zivix schließt genau diese Lücke und macht das Gitarrelernen kinderleicht und für jeden nachvollziehbar – unabhängig vom eigenen Talent-Level.

Was ist der Jamstik 7 und wie funktioniert er?

Wer Gitarre lernen möchte, für den stellt sich zuallererst die Frage: Wie schaffe ich es in kurzer Zeit akzeptable Sounds aus der Klampfe rauszubekommen? In kurzer Zeit geht das in der Regel schon mal gar nicht. Das ist aber auch nur die halbe Wahrheit, denn der Erfolg auf dem Instrument hat nicht unwesentlich etwas mit dem Übungsmaterial und der Art und Qualität der Vermittlung zu tun.

Und hier kommt der Jamstik 7 ins Spiel. Dabei handelt es sich um eine Bluetooth-fähige und App-basierte Midi-Gitarre, mit der ihr nicht nur üben, sondern auch Musik komponieren und einspielen könnt. Während ihr euch im Normalfall erst durch langweilige Gitarrenschulen und schlecht gemachte YouTube-Videos quälen müsst, lernt ihr die Gitarre mit dem Jamstik in Kombination mit der kostenlosen JamTutor Übungs-App von der Pike auf kennen.

Das Besondere: Dank der eingebauten Sensoren im Griffbrett des Jamstik, seht ihr direkt auf dem iPhone-Bildschirm und in Echtzeit, was eure Finger machen und ob ihr richtig greift. Die interaktiven Kurse innerhalb der App führen euch mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad von den absoluten Basics über die ersten Akkorden und Tonleitern bis hin zum kompletten Song.

Als Midi-Controller kann der Jamstik in Verbindung mit einer DAW – also einer Aufnahmesoftware, wie etwa Apples GarageBand – für das Einspielen eigener Songs genutzt werden. In diesem Review haben wir bewusst die Musikproduktion außen vor gelassen, da es zum einen den Rahmen sprengen würde, zum anderen aber auch für Gitarren-Einsteiger (an die sich dieser Test in erster Linie richtet) erstmal nicht von Belang ist.

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JamTutor App als persönlicher Gitarrenlehrer

Die JamTutor App ist dabei so etwas wie euer persönlicher Gitarren-Coach. Im „Lessons“-Bereich der App lernt ihr neben den absoluten Grundlagen (wie greife ich die Saiten oder wie halte ich das Plekturm?) eure ersten Akkorde zu greifen und Tonleitern zu spielen. Was ihr tun müsst, wird sehr schön in kleinen Clips erklärt und gleichzeitig anhand der virtuellen Jamstik-Gitarre gezeigt, sodass ihr es sofort auf dem Jamstik nachspielen könnt. Dabei wird auch angezeigt, zu wie viel Prozent ihr eine „Lesson“ (oder eine andere Übung) bereits abgeschlossen habt. So behaltet ihr euren Fortschritt immer im Auge.

In den „Arcade“-Games könnt ihr dann das Gelernte unter Beweis stellen und praktisch anwenden. Das Ganze erinnert ein wenig an Guitar Hero, wobei es hier natürlich komplexer zur Sache geht, da ihr es mit echtem Gitarrenspiel und nicht nur Knöpchendrücken zu tun habt. Aber gerade deshalb ist der Spaßfaktor hierbei – wie wir finden – noch größer.

Im „Daily Work-Outs“-Bereich geht es dann ans Eingemachte. Hier erwarten euch Gehörtraining, Technik-Übungen und musikalische Grundlagen. Anhand der Prozentanzeige habt ihr wie immer euren Fortschritt im Blick.

In der „Open Play“-Rubrik könnt ihr euch zudem selbst auf die Probe stellen und das Gelernte anwenden. Der „Chord Identifier“ verrät, ob ihr richtig greift und welchen Akkord ihr gerade spielt. Der virtuelle Jamstik zeigt dazu genau an, was eure Finger gerade auf dem Griffbrett machen.

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Fazit: Mit dem Jamstik 7 macht Gitarreüben Spaß

Der Jamstik 7 ist ein tolles Werkzeug für angehende Gitarristen. Einfach die begleitende App auf’s iPhone laden und den Jamstik via Bluetooth mit dem iOS-Gerät verbinden – schon kann es losgehen. In unserem Test hat das übrigens schnell und problemlos geklappt, was bei der Kopplung von Bluetooth-Geräten ja nicht immer der Fall ist. Der Jamstik hat zwar eine recht ungewöhnliche Optik und auch das richtige Halten des Instruments ist etwas gewöhnungsbedürftig. Mit ein bisschen Übung ist das Handling nach kurzer Zeit aber kein Problem mehr.

Das Gitarrelernen in Kombination mit der iPhone-App funktioniert wirklich gut. Die Übungen werden sehr gut und nachvollziehbar in kleinen Clips erklärt, sodass man gleich mitspielen kann. Auch das Tracking der Finger und die Darstellung der Griffe am iPhone-Screen klappen einwandfrei. Das ganze System erleichtert den Einstieg ins Gitarrenspiel und macht aus einer oft mühsamen Anfangsphase eine kurzweilige Challenge, in der sich erste Erfolge schnell einstellen. Insbesondere die Guitar-Hero-artigen „Arcade“-Spiele machen Laune und sorgen dafür, dass man übungstechnisch am Ball bleibt.

Klar ist aber auch: Der Jamstik kann auf Dauer keine Gitarre ersetzen. Denn sowohl der Klang als auch Optik und Handling sind mit einer richtigen Klampfe nicht zu vergleichen. Ob ihr die Anschaffungskosten von ca. 250 Euro in eine gute Anfänger-Gitarre investiert oder zum Jamstik greift, müsst ihr also selbst entscheiden. Als effektives und spaßiges Übungsgerät für einen schnellen Einstieg, können wir die smarte Gitarre dennoch empfehlen.

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