Christoph Zubehör von
9 votes, average: 4,78 out of 59 votes, average: 4,78 out of 59 votes, average: 4,78 out of 59 votes, average: 4,78 out of 59 votes, average: 4,78 out of 5
9 Bewertung(en)

Jooki – smarte Hörspiel- & Musikbox für Kinder im Test

Bei dem Jooki handelt es sich um eine robuste Musikbox für Kinder ähnlich der Toniebox. Bei Kontakt mit einer Figur spielt der smarte WLAN-Lautsprecher unterschiedliche Musik- und Hörspielinhalte ab. Das Besondere am Jooki: Eltern können auch eigene Spotify-Playlisten oder MP3s via App mit den Figuren verbinden, die dann über die Box abgespielt werden. Wir haben den innovativen Lautsprecher ausprobiert und zeigen euch im Folgenden wie gut er funktioniert und was den Jooki-Player von der Toniebox unterscheidet.

Inhaltsverzeichnis

Features & Funktionen im Überblick

Funktionen 
ProduktbezeichnungJooki J1000
Verbindungsarten WLAN, Bluetooth oder offline
Speicher4 GB interner Speicher, erweiterbar via microSD-Karte um bis zu 32 GB
Unterstützte AudioformateMP3, AAC, OGG, FLAC, WAV, AIFF
Bedienung App, Web-App und manuell
StreamingSpotify, Deezer und Web-Radio
Spielzeit Bis zu 8 Std. (2100mAh Akkukapazität)
Lieferumfang1 Jooki Musik-Player, 5 Figuren, 1 USB-Ladekabel

Design, Haptik & Ausstattung

Der Jooki-Lautsprecher macht bereits auf den ersten Blick einen wertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist makellos, was man bei einer Musikbox für 199,00 € durchaus erwarten darf. Das Design ist schlicht, wobei die Oberfläche der Box aus einem soliden Stoffnetz besteht. Die Seiten werden zudem von einem dicken Gummiband geschützt, sodass der Lautsprecher dem einen oder anderen Sturz standhalten sollte. Das Gerät ist zwar nicht schwer, besitzt aber dennoch ein ordentliches Gewicht, wodurch es gut in der Hand liegt . Dies trägt natürlich weiter zum robusten Eindruck bei. Laut Hersteller ist die Box zudem spritzwasserfest, sodass dem Gerät beim Spielen in Wassernähe – wie z. B. am Schwimmbecken – nichts passieren kann.

Auf der Frontseite verfügt die Jooki-Box über vier simple Bedienelemente (An/Aus, vor- und zurückspringen, Lautstärke) sowie eine Fläche zum Abstellen der Figuren. An der Seite befindet sich eine dicke Gummischlaufe zum Tragen der Box. Mit im Lieferumfang enthalten sind 5 verschiedene Figuren und drei „Tokens“, die z. B. mit Spotify-Playlisten oder eigenen MP3s verlinkt werden können. Die Spielfiguren sind aus Plastik gefertigt, verfügen jedoch über eine gute Beschaffenheit und fühlen sich nicht „billig“ an. Ebenfalls an Bord sind ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, ein MicroSD-Karten-Slot zur Speichererweiterung sowie ein USB-Ladekabel.

Zur Jooki-Box bei Amazon

Bedienung, Sound & Features

Die Jooki-Box ist sofort einsatzbereit. Einfach den An/Aus-Knopf bzw. Powerschalter kurz drücken, Figur in der Mitte aufstellen und los geht’s. Auf dem Gerät ist standardmäßig für jeden der fünf Charaktere bereits ein Song bzw. Hörspiel gespeichert. Je nach Figur, die ihr auf den Lautsprecher stellt, wird unterschiedlicher Inhalt abgespielt. Dabei handelt es sich um Märchen, Pop-, Jazz- und Rock--Songs sowie lustige Kinderlieder. Die Soundqualität überzeugt mit einem ausgewogenen und nicht zu spitzen Klang, der selbst bei maximaler Lautstärke nicht verzerrt wirkt. Mittels der Bedienelemente auf der Frontseite könnt ihr Songs wechseln oder die Lautstärke anpassen.

Richtig interessant wird es jedoch erst mit der Jooki-App, die ihr euch kostenlos im App Store herunterladen könnt. Sobald ihr die App zum ersten Mal öffnet und eure Jooki-Box registriert habt, sucht das iPhone den Lautsprecher in eurer Umgebung. Dafür muss dieser natürlich eingeschaltet sein. In den WLAN-Einstellungen eures iPhones verbindet ihr den Speaker dann mit eurem heimischen WLAN-Netz – fertig. Die App führt euch sicher durch den Einrichtungsprozess, sodass ihr nichts falsch machen könnt.

In der App seht ihr dann direkt welcher Charakter bzw. Token mit welcher Playlist verbunden ist. Ihr könnt die Figuren direkt in der iPhone-App z. B. mit einem Web-Radio, einem Hörbuch oder mit Songs und Playlisten der Streaming-Dienste Spotify und Deezer (Premium-Account vorausgesetzt) verknüpfen. Die Verbindung der Figuren mit den Playlisten innerhalb der App geht schnell und intuitiv von der Hand und funktioniert einwandfrei. Die Wiedergabe der Titel und die Lautstärke lässt sich direkt auf dem Jooki oder via App steuern.

Mit der Jooki Web-App (my.jooki.rocks) auf eurem PC oder Mac habt ihr zudem die Möglichkeit Playlisten aus gekaufter Musik oder MP3s in iTunes zu erstellen. Dafür zieht ihr die jeweiligen Songs oder Alben aus dem iTunes-Fenster am Desktop einfach via Drag & Drop in die Jooki Web-App. Die Musik verknüpft ihr anschließend mit einer beliebigen Figur in der Web-App oder am iPhone.

Die Songs müssen aber nicht zwangsläufig über das Internet gestreamt werden. So könnt ihr Musik auch direkt auf der Jooki-Box speichern, sodass ihr kein WLAN für die Wiedergabe benötigt. Das macht vor allem unterwegs oder im Garten Sinn, wo die WLAN-Verbindung schon mal schlechter sein kann, oder gar keine Internetverbindung verfügbar ist. Der Jooki verfügt über rund 4 GB internen Speicher, der sich via microSD-Karte um bis zu 32 GB erweitern lässt. So könnt ihr bis zu 1000 Songs direkt auf der Box speichern und offline abspielen. Den Offline-Modus aktiviert ihr über einen kleinen Schalter auf der Rückseite des Lautsprechers. Praktisch: Den Jooki könnt ihr im Übrigen auch als Bluetooth-Lautsprecher benutzen.

Eine Einstellung, die nicht unerwähnt bleiben sollte, ist zudem die „Kinderfreundliche Lautstärke“, die Eltern in den Einstellungen der Jooki-App aktivieren können. Dabei wird die maximale Lautstärke, die der Jooki wiedergeben kann, auf ein kindgerechtes Level reguliert. Das Lautstärkelevel kann dann immer noch manuell am Gerät eingestellt werden, der maximale Geräuschpegel ist jedoch deutlich geringer. Dies verhindert, dass die Kleinen zu laut Musik hören und im schlimmsten Fall einen Hörschaden erleiden.

Zur Jooki-Box bei Amazon

Fazit

Kinder lieben Musik und Hörspiele, das wissen nicht nur Eltern. Anstatt den Kleinen dafür jedes Mal ein Tablet oder iPhone in die Hand zu drücken, bietet sich Jooki als spielerische Alternative an. Das hat viele Vorteile: So „kleben“ Kinder nicht einfach nur am Bildschirm, sondern sind mobil und interagieren auf spielerische Art und Weise mit dem Gerät. Eine Besonderheit von Jooki ist hier natürlich die Möglichkeit, die Charaktere mit eigenen Playlisten zu verknüpfen, was nachhaltig zum Spielspaß beiträgt und das Konzept flexibler macht.

In unserem Test hat sowohl die Einrichtung des Jooki-Lautsprechers als auch die Erstellung von Playlisten und die Nutzung des Gerätes einwandfrei funktioniert. Einfach die Figur auf die kleine Erhebung in der Mitte der Box stellen und die jeweils verknüpfte Playlist wird automatisch abgespielt. Die Bedienelemente lassen sich zudem problemlos nutzen. Wie eingangs erwähnt, macht das Gerät einen wertigen und robusten Eindruck und sollte auch einer ungestümen Handhabung durch Kinderhände standhalten.

Alles in allem weiß das Konzept von Jooki zu überzeugen, denn es sorgt dafür, dass Kinder weniger Zeit mit dem Smartphone verbringen. Es regt zum Spielen und Entdecken an, ohne dass die Kleinen dabei stundenlang auf einen Bildschirm starren. Mit einem Preis von 199,00 € ist Jooki sicherlich kein günstiges Spielzeug. In Anbetracht der gelungenen Umsetzung und der innovativen Idee ist der Kostenfaktor jedoch zu verschmerzen.

Vorteile:

  • Gute Soundqualität
  • Kinderfreundliche Lautstärke
  • Eigene Playlisten erstellen
  • Spotify Unterstützung
  • Per iOS-App steuerbar
  • Funktioniert auch ohne WLAN
  • Bluetooth-Unterstützung
  • Speicher erweiterbar
  • Robust und spritzfest
  • Spieldauer bis zu 8 Stunden

Nachteile:

  • Kostenpunkt
  • Ladegerät nicht im Lieferumfang

Zur Jooki-Box bei Amazon

Wie hilfreich ist dieser Artikel?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Aktuell: 4,78 von 5 Sternen