Christoph Zubehör von

8 Bewertungen
4,88 Sterne

OLED- und QLED-Fernseher – Eine Erklärung ohne Spezialwörter

Schaut man sich die Entwicklung des Fernsehers von der guten alten Flimmerkiste hin zum heutigen Flachbild-TV an, wird klar: größer, schlanker und schärfer muss er sein der Fernseher anno 2018. Während die mittlerweile antiquierten Röhrengeräte noch schwere unhandliche Kästen waren, ähneln die modernen Flachbildfernseher eher einer Kinoleinwand für die heimische Wohnstube. So schleierhaft wie die verbaute Technik selbst, ist auch die Namensgebung der innovativen Mattscheiben. Meist ist dabei von LCD-, LED-, OLED-* und QLED-Fernsehern* die Rede, im MediaMarkt Online Shop gibt es alleine 6 verschiedene Arten von Fernsehern* mit über 533 Angeboten. Was hinter den Kürzeln steckt, verrät eine schnelle Google-Suche. Doch was das Ganze in der Praxis bedeutet, ist aufgrund der vielen Fachbegriffe für Laien oft nur schwer zu verstehen. Damit ihr wisst, was ihr von OLED- und QLED-Fernsehern erwarten dürft und worin sich die Technologien unterscheiden, kommt der folgende Artikel (fast) ohne Spezialwörter aus.

OLED-Fernseher – So habt ihr Star Wars noch nie gesehen

Der OLED-Technik wird aktuell und ohne Zweifel die größte Aufmerksamkeit im TV-Bereich zuteil. Vielleicht kommt euch der Begriff von der Apple Watch oder dem iPhone X bekannt vor. Deren Bildschirme verfügen nämlich ebenfalls über die sogenannten „organischen Leuchtdioden“. „Organische was?“, werdet ihr euch jetzt sicherlich fragen.

OLED-Fernseher von LG

Was eine Diode genau ist, darauf verzichten wir an dieser Stelle, um unserer Devise treu zu bleiben. Nur so viel sei gesagt: Es handelt sich dabei um ein winzig kleines elektrisches Bauteil. Es ist so klein, dass jeder Bildpunkt eines OLED-TVs aus einer einzelnen Diode besteht. Unter elektrischer Spannung fangen diese an zu leuchten und ergeben so das Fernsehbild. Das Besondere: Bei OLED-Bildschirmen leuchten die Pixel selbst. Anders als bei den meisten Flachbildfernsehern kommt hier keine Hintergrundbeleuchtung als Lichtquelle zum Einsatz. Die einzelnen Bildpunkte werden präzise angesteuert und bleiben komplett schwarz, wenn sie kein Strom bekommen. Auf diese Weise können OLED-Fernseher ultratiefe Schwarztöne darstellen – Darth Vader lässt grüßen. Gleichzeitig leuchten benachbarte Pixel in den hellsten Farben auf, sodass ihr auf den Millimeter genau seht, wann Luke seinen „Vater“ im finalen Kampf mit dem Lichtschwert erwischt. Dabei entsteht ein perfekter Kontrast mit satteren Farben, mehr Details und feinsten Farbverläufen, auch in dunklen Bildbereichen. Beim nächsten Star Wars-Abend erlebt ihr die Explosion des Todessterns also garantiert in neuem Glanz.

Todesstern: Darth Vader sein Zuhause. (Bildquelle: starwars.com)

Abgesehen von der Bildwiedergabe sind OLED-Fernseher zudem deutlich dünner und leichter als gewöhnliche Flachbild-TVs – dem Verzicht auf das komplexe Hintergrundlicht sei Dank. So kann selbst der Jabba The Hutt unter den OLED-Fernsehern gerade einmal 4 Millimeter betragen. Ein wichtiges Merkmal darf hier nicht unerwähnt bleiben: OLED-Geräte sind zwar in der Anschaffung vergleichsweise teuer, schonen jedoch auf lange Sicht den Geldbeutel. Die genaue Ansteuerung der Bildpunkte und das fehlende Hintergrundlicht sorgen für einen geringeren Stromverbrauch als bei gleichgroßen Flachbildschirmen. Top OLED-TV-Geräte gibt es vor allem von namhaften Herstellern wie etwa LG, Philips, Loewe, Grundig und Sony.

Hier gehts zum OLED-TV-Angebot von MediaMarkt*

QLED-Fernseher – Auch so habt ihr Star Wars noch nie gesehen

Eine Technologie, die sich besonders die Südkoreaner von Samsung auf die Fahne schreiben, ist QLED. Fernseher mit QLED-Display gelten als Weiterentwicklung der gewöhnlichen Flachbildfernseher. Trotz Ähnlichkeit in der Namensgebung mit OLED-Geräten (Q statt O) haben wir es hier aber nicht mit organischen Leuchtdioden für die Bilderzeugung zu tun. Denn bei QLED-Fernsehern kommt wieder eine Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Wie die Midi-Chlorianer den Jedi ihre Macht verleihen, sorgen Milliarden kleinster Kristalle – sogenannte Quantum Dots – in einer Folie hinter dem Display für eine mächtige Bilddarstellung. In Kombination mit dem blauen Hintergrundlicht und je nach Größe der Quantum Dots leuchten diese in einem tiefen Rot oder sattem Grün – also perfekt für die Lichtschwerter von Luke und Darth Vader. Die Mischung aus blauem Hintergrundlicht und dem roten und grünem Licht der Quantum Dots ermöglicht zum einen ein noch größeres Farbspektrum. Zum anderen erstrahlt weißes Licht noch heller und reiner. Auf dieser Grundlage bieten QLED-Fernseher einen besseren Kontrast, tieferes Schwarz sowie leuchtendere und reinere Farben. Damit sind sogar Farben wie im Kino möglich. Um noch einmal die Star Wars-Referenz zu bemühen: Der Todesstern kollabiert im heimischen Wohnzimmer somit noch eindrucksvoller.

QLED-Fernseher von Samsung

Was die Bildqualität angeht, liegen OLED- und QLED-Fernseher in etwa gleich auf. Ein entscheidender Vorteil der QLEDs: Sie basieren auf der seit Jahren etablierten LCD-Technik. Somit sind sie günstiger in der Produktion und oftmals auch in der Anschaffung. Als einer von wenigen QLED-TV-Herstellern ist hierzulande Samsung mit Top-Produkten vertreten.

Hier gehts zum QLED-TV-Angebot von MediaMarkt*

Also, was denn nun? OLED- oder QLED? Auch wenn Meister Yoda euch an dieser Stelle jetzt vielleicht raten würde „Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen“, ist unser Tipp an euch: Fahrt doch einfach mal in den nächsten MediaMarkt bei euch um die Ecke. Denn MediaMarkt bietet eine Riesenauswahl an OLED- und QLED-TVs und ihr könnt euch selbst live vor Ort von den Fernsehern überzeugen und einen Eindruck der verschiedenen Techniken bekommen. Und solltet ihr noch weitere Fragen haben, dann steht euch einer der zahlreichen rot gekleideten Meister Yodas (lies: MediaMarkt Berater) mit Rat und Tat zur Seite. Möge die hohe Auflösung mit euch sein.

Luke Skywalker vs. Darth Vader (Bildquelle: starwars.com)

* Affiliate-Link. Mit einem Kauf über diesen Link erhält iphone-tricks.de eine Provision. Am Preis ändert sich für den Käufer natürlich nichts!