Vortex Wash statt Handwäsche: Der WINBOT W3 OMNI hebt die Fensterreinigung auf ein neues Level

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ECOVACS W3 PRO OMNIFensterputzen war noch nie so komfortabel: Mit dem WINBOT W3 OMNI bringt ECOVACS einen Putzroboter für Fenster auf den Markt mit einer einzigartigen Selbstreinigungsfunktion, so das man beim Fensterputzen nun wirklich gar nicht mehr selbst Hand anlegen muss. Was das neue Flagschiff, welches optisch an eine kleine Waschmaschine erinnert, so besonders macht haben wir für euch in diesem Erfahrungsbericht zusammengefasst.

Mit dem WINBOT W3 OMNI bringt ECOVACS nach dem W2 PRO OMNI den nächsten innovativen Fensterputz-Roboter hervor. Statt aber nur an Geschwindigkeit, Akkulaufzeit und weiteren technischen Verbesserungen zu schrauben, spendiert ECOVACS dem neuen Flaggschiff eine komplett neu gedachte Station – inklusive einer Funktion, die es in dieser Form bislang bei keinem Fensterroboter gab.

Vortex Wash: Die Revolution steckt in der Station

Das mit Abstand größte Highlight des WINBOT W3 OMNI ist die neue multifunktionale Station mit Vortex Wash, die branchenweit erste vollautomatische Wischpad-Reinigung, bei der man selbst gar nicht mehr in Kontakt mit Schmutz oder Schmutzwasser kommt. Bislang mussten die verschmutzten Pads nach jedem Einsatz per Hand ausgewaschen werden, das entfällt jetzt komplett.

Im Inneren der Station sorgen 16 Hochdruckdüsen dafür, dass hartnäckige Flecken gelöst werden, während sich vier Scheiben mit 200 Umdrehungen pro Minute um jede einzelne Faser des Pads kümmern. Ein Präzisionsschaber entfernt anschließend das Schmutzwasser und hinterlässt genau die richtige Restfeuchte für ein streifenfreies Ergebnis. Der gesamte Vorgang dauert nur rund eine Minute.

Vortex Wash

Nach jedem Zyklus lässt sich zusätzlich eine bedarfsgerechte Selbstreinigung der Station starten, bei der auch die Kammerwände gesäubert werden, das Schmutzwasser landet dabei automatisch im Abwassertank. Das Ergebnis: Die Station bleibt dauerhaft hygienisch, ganz ohne dass man selbst Hand anlegen muss.

Leiser, vielseitiger, flexibler einsetzbar

Neben dem Vortex-Wash-System hat ECOVACS auch am Betrieb des Roboters selbst gefeilt. Im direkten Vergleich zum Vorgänger arbeitet der WINBOT W3 OMNI spürbar leiser, ein Punkt, der sich vor allem bei längeren Reinigungsdurchgängen im Wohnbereich positiv bemerkbar gemacht hat.

Praktisch ist außerdem, dass sich der W3 OMNI nicht mehr nur auf senkrechte Glasflächen beschränkt: Dank der verbesserten Kletter- und Sicherheitstechnik lassen sich nun auch horizontale Flächen wie Terrassenglasdächer oder Oberlichter zuverlässig reinigen, ein Bereich, der bislang oft nur mühsam von Hand zugänglich war.

Fensterputzroboter

In Sachen Energieversorgung bleibt der W3 OMNI flexibel: Er lässt sich sowohl per Netzstrom als auch im Akkubetrieb mit bis zu 130 Minuten Laufzeit pro Ladung nutzen, wahlweise verbunden über ein cleveres 2-in-1-Kabel, das Stromversorgung und Absturzsicherung in einer Leitung vereint.

Steuerung per Display und App

Ein weiterer klarer Fortschritt gegenüber dem W2 PRO OMNI ist die Bedienung. Die Station verfügt jetzt über ein integriertes Display mit taktilen Tasten, über das sich der Reinigungsvorgang direkt an der Station steuern und der aktuelle Status jederzeit ablesen lässt, praktisch, wenn das Smartphone gerade nicht griffbereit ist.

Station mit Display

Wer es lieber App-gesteuert mag, greift weiterhin zur ECOVACS HOME App: Dort steht jetzt eine vollständige 360°-Steuerung sowie eine Auswahl aus acht Reinigungsmodi zur Verfügung, von Schnellreinigung über Tiefenreinigung bis hin zur gezielten Fleckenreinigung. Zusätzlich meldet sich der Roboter über Sprachansagen in mehr als elf Sprachen, sodass auch ohne App jederzeit klar ist, was gerade passiert.

Noch gründlicher dank WIN-SLAM 5.0 und TruEdge

Auch bei der reinen Reinigungsleistung hat sich einiges getan. Der neue WIN-SLAM 5.0-Algorithmus kombiniert mit intelligenter Multi-Sensor-Erkennung sorgt für eine Hinderniserkennung mit einer Genauigkeit von rund 1 mm und eine auf 16 cm/s erhöhte Geschwindigkeit.

WIN SLAM 5.0 und TruEdge

Für sauber gereinigte Ränder und Ecken kommt außerdem die bereits bewährte TruEdge-Technologie zum Einsatz: Ein rotierender Schrubber wird an den Kanten aktiv abgesenkt, entfernt hartnäckigen Schmutz mit bis zu 200 U/min und fährt danach automatisch wieder ein. Ergänzt wird das Ganze durch eine verbesserte Drei-Düsen-Weitwinkel-Sprühtechnologie, die in Kombination mit dem neuen, leicht abnehmbaren Wischpad hartnäckige Verschmutzungen meist schon im ersten Durchgang löst.

Sicherheit spielt weiterhin eine zentrale Rolle: Ein 12-stufiges Schutzsystem aus Hard- und Software, darunter ein Beschleunigungssensor und ein Optokoppler-Sensor mit einer Reaktionszeit von nur 0,02 Sekunden, sorgt dafür, dass der Roboter selbst bei Stromausfall oder Saugverlust über 30 Minuten sicher am Fenster haften bleibt. Das primäre Sicherheitsseil hält weiterhin Belastungen von bis zu 100 kg stand, ergänzt durch ein zusätzliches, einen Meter langes Sicherheitsseil an der Station.

Der Wermutstropfen: mehr Platzbedarf

So beeindruckend die neue Vortex-Wash-Station auch ist, es gibt auch einen Wermutstropen. Durch die integrierte Reinigungsmechanik ist die Station deutlich größer und spürbar schwerer ausgefallen als die des W2 PRO OMNI. Mit rund 10 kg Eigengewicht bringt allein die Station spürbar mehr auf die Waage, das Gesamtpaket braucht entsprechend auch mehr Stauraum.

Gewicht & Größe

Ein weiterer Unterschied, der uns beim Umstieg direkt aufgefallen ist: Anders als beim Vorgänger lässt sich der Roboter nicht mehr komplett in der Station verstauen. Stattdessen wird der WINBOT W3 OMNI außen an die Station angehängt. Das sieht zwar nach wie vor aufgeräumt aus, dank der transparenten Frontblende sogar ziemlich schick, wer aber möglichst kompakt verstauen möchte, muss hier definitiv Abstriche machen.

Preis und Fazit

Der WINBOT W3 OMNI ist ab 649 € erhältlich, das Paket inklusive Zubehör kostet 679 €. Damit bewegt sich der Neuling preislich auf ähnlichem Niveau wie der W2 PRO OMNI zum Marktstart, bietet dafür aber mit Vortex Wash eine innovative Selbstreinigungsfunktion, die es so bislang bei keinem anderen Fensterroboter gibt.

Wer bislang das lästige Auswaschen der Wischpads gescheut hat, bekommt mit dem W3 OMNI die bislang komfortabelste Lösung am Markt: Wischpads einlegen, Knopf drücken, fertig – ganz ohne Schmutzkontakt. Dazu kommen die spürbar leisere Arbeitsweise, die neue Möglichkeit, auch horizontale Flächen wie Terrassenglasdächer zu reinigen, sowie die bequeme Steuerung direkt über das Display an der Station. Entsprechend fällt die Station allerdings auch etwas schwerer aus und benötigt mehr Stauraum, da der Roboter nicht mehr vollständig in der Station verschwindet, sondern außen angehängt wird.

Für alle, die maximalen Komfort suchen und den zusätzlichen Platzbedarf verschmerzen können, ist der WINBOT W3 OMNI aktuell die konsequenteste Weiterentwicklung in der WINBOT-Reihe und ein klares Upgrade gegenüber dem W2 PRO OMNI. Wer beim Fensterputzen also wirklich gar nicht mehr selbst Hand anlegen will, sollte hier zugreifen.

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