Christoph 13.06.2018 14:49 Uhr
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iOS 12 schafft Abfrage bei Push-Mitteilungen ab

Ihr kennt die Prozedur: Wenn ihr eine neu installierte App zum ersten Mal öffnet, erscheint ein kleines Fenster mit der Frage, ob die App euch Mitteilungen senden darf. Mit iOS 12 soll die obligatorische Nachfrage vom iPhone verschwinden und Push-Benachrichtigungen standardmäßig erlaubt werden – ohne, dass ihr vorher euer Veto einlegen könnt.

Push-Nachrichten ohne vorherige Zustimmung

Wie die Apple-Entwicklerin Teja Kondapalli im Rahmen einer Veranstaltung bei der diesjährigen WWDC-Entwicklerkonferenz preisgegeben hat, sollen Nutzer künftig nach der Installation einer neuen App nicht mehr wählen können, ob sie Push-Mitteilungen der App erlauben oder nicht. So dürfen Apps standardmäßig Push-Nachrichten an die User verschicken, ohne sich die Erlaubnis via Opt-In einzuholen. Die ungewünschten Nachrichten sollen allerdings still und leise in die Mitteilungszentrale weitergeleitet werden, wo sie dann auch deaktiviert werden können.

Was steckt dahinter? Mittels der „provisorischen Autorisierung“ sollen sich Nutzer einen besseren Eindruck von der Alltagstauglichkeit der Push-Mitteilungen machen können. Wer das nicht will, kann die Funktionen in den Einstellungen wieder abschalten. Bevor es jedoch soweit ist und ihr von Push-Mitteilungen sämtlicher Apps auf eurem iPhone bombardiert werdet, müssen die Entwickler an den „provisorischen Autorisierungen“ erst einmal teilnehmen. Nicht wenige dürften sich jedoch der Praxis anschließen und auf die Erlaubnis für Push-Mitteilungen verzichten, um ihre App zu promoten.

(Bild: Apple)