Gregor 23.08.2016 9:46 Uhr
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Speedtest: iPhone 6s hängt Galaxy Note 7 locker ab

Ein über-deutlicher Geschwindigkeitsvorteil im Video-Speedtest zeigt sich, wenn man auf den beiden Geräten dieselben Aktionen und Apps aufruft. Das knapp ein Jahr alte iPhone 6s überrundet das nagelneue Samsung Galaxy Note 7 nahezu. In einem Youtube-Video zeigen die Macher, wie exzellent sich das Apple-Produkt gegenüber dem neuen Android-Gerät schlägt. Dabei kosten beide Geräte ungefähr dasselbe, das Galaxy Note 7 ist in der hier getesteten Variante sogar noch einen Tick teurer als das iPhone 6s.

Video-Speedtest: iPhone 6s vs. Galaxy Note 7

Interessant ist das auch deswegen, weil das Galaxy Note 7 auf dem Papier die klar bessere Hardware vorzuweisen hat. Schließlich gehören 4 GB Hauptspeicher zur Grundausstattung des Geräts. Im iPhone 6s sind lediglich verhältnismäßig magere 2 GB Arbeitsspeicher verbaut. Auch galt der Snapdragon-Chip (zumindest bis zu diesem Videovergleich) als äußerst leistungsfähig. Der Test bescheinigt Apples Smartphone eine bessere Performance als dem Android-Gerät.

Mehr Speicher. Trotzdem lahm. Galaxy Note 7

Die Vorgehensweise der Tester ist dabei aber alles andere als streng wissenschaftlich. Nach einem Neustart starten die Tester Apps in einer definierten Reihenfolge auf beiden Geräten. Dadurch, dass die Apps neu geladen werden müssen, dauert der erste Durchgang etwas länger. Dass Caching-Effekte durchaus eine Rolle spielen, bemerkt man beim zweiten Durchlauf. Dieser wird in nahezu der Hälfte der Zeit absolviert. Hier holt das Samsung-Gerät auch etwas Zeit rein, weil es einen größeren Arbeitsspeicher hat. In diesem sind die App-Daten zwischengespeichert und sofort zum Abruf bereit. Dennoch bleibt das iPhone 6s fast doppelt so schnell. Es überrundet das Galaxy Note 7 nahezu, was die Macher des Speedtest auch laut und deutlich staunen lässt.

Warum ist das so? Man könnte zur Verteidigung des Galaxy Note 7 einwenden, dass manche Apps möglicherweise noch besser auf die Apple-Hardware abgestimmt sind. Allerdings ist das ein schwaches Argument. Schließlich werden Entwickler eher für das derzeit dominierende System Android optimieren, als sich auf die 14 Prozent Apple-Anwender zu konzentrieren.

Quelle: Patently Apple

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