Gregor 28.07.2016 20:01 Uhr
News von

0,00 Sterne bei 0 Bewertungen

Telekom stellt Spotify-Option um

Schluss mit unbegrenztem mobilen Streaming ohne auf das eigene Datenkontingent zu schielen: die Telekom streicht die Option, die das Inklusivvolumen schonte. Bereits ab dem 2. August wird die Telekom die beliebte Spotify-Option nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form anbieten. Begründet wird die Maßnahme mit den in der Vergangenheit mehrfach angehobenen Inklusiv-Volumina in den Mobilfunktarifen Magenta S bis Magenta XL. Das für Kunden nutzbare Volumen hat der Mobilfunk-Konzern immer wieder erhöht und glaubt deswegen, dass das enthaltene Highspeed-Volumen ausreichen sollte, um auch unterwegs Musik zu streamen, die man nicht lokal auf dem iPhone gespeichert hat.

Telekoms Spotify-Option: Ende der Vorteile

Dies ist übrigens auch der wohlgemeinte Ratschlag, den die Bonner ihren Kunden mit auf den Weg geben; Kunden sollen ihre Lieblings-Playlists im heimischen WLAN offline verfügbar machen, damit sie die Musik unterwegs ohne Datenverbrauch hören könnten.

Ab dem 2. August 2016 wird bei Abschluss eines neuen Spotify-Abos das verbrauchte Datenvolumen auf das Inklusivvolumen angerechnet. Bestandskunden sind von dieser Änderung nicht betroffen. Das Gleiche gilt für alle Kunden, die die Option „Music Streaming“ noch vor dem 2. August 2016 buchen. Datenverkehr verursacht Kosten, daher haben wir uns aus unternehmerischer Erwägung zu diesem Schritt entschieden. Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass sich seit Beginn der Partnerschaft mit Spotify das Dateninklusivvolumen im Schnitt vervierfacht hat.

Man kann zwar weiterhin über die Telekom ein Spotify-Abo abschließen, so richtige Vorteile ergeben sich – zumindest für den Kunden dadurch aber nicht. Die Spotify-Option bietet der Bonner Netzbetreiber aber nach wie vor an.

Bestandskunden betrifft die Änderung indes nicht: Wer sein Abo noch vor dem 2. August 2016 abschließt, profitiert weiterhin vom Musikstreaming ohne Volumenbegrenzung. Wer sich später dazu entschließt, einen Streamingdienst auszuprobieren, kann ab dem 2. August auch jeden anderen Dienstleister wählen: Das im Vertrag enthaltene Inklusivvolumen wird so oder so angeknabbert.