Gregor 24.06.2016 6:39 Uhr
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Apple stampft Thunderbolt Display ein

Apple hat erklärt Thunderbolt, die Kombination aus Dockingstation und Monitor, nicht mehr weiter fertigen zu wollen und weist Kunden auf Drittanbieter hin. Anfang des Jahres hatten verschiedene Beobachter noch spekuliert, Apple könnte ein Nachfolgemodell mit 4 oder 5K Bildschirmauflösung auf den Markt bringen. Das jetzt abgekündigte Modell verfügt über eine Auflösung von lediglich 2560×1440 Pixeln. Damit ist das Thunderbolt Display der Auflösung der aktuellen MacBooks weit unterlegen, was im täglichen Gebrauch, vor allem beim Einsatz mehrerer Monitore, lästig ist.

Apple erklärt Thunderbolt Display für tot

“We’re discontinuing the Apple Thunderbolt Display. It will be available through Apple.com, Apple’s retail stores and Apple Authorized Resellers while supplies last. There are a number of great third-party options available for Mac users (…)“

Dem Apple-Sprecher zufolge sollen die Restbestände des zuletzt 2011 aktualisierten Gerätes noch verkauft werden, danach wird der Verkauf eingestellt (Apple Website). Ob und wann Apple den Kunden ein Nachfolgemodell anbietet, ist unklar, auch über technische Spezifikationen muss weiterhin spekuliert werden. Dass der Mac-Hersteller allerdings gar keine Dockingstation oder einen externen Monitor anbieten wird, ist mehr als unwahrscheinlich.

Denn Apple führt mit dem Mac Mini und dem Mac Pro gleich zwei Computer im Sortiment, die ohne eigenes Display ausgeliefert werden. Alleine schon, um Käufern dieser beiden Produkte adäquate Monitore anbieten zu können, ist Apple fast gezwungen, einen Nachfolger vorzustellen. Auch die Kooperation mit IBM in Sachen Firmenkunden macht einen Nachfolger des Thunderbolt Displays wahrscheinlich – schließlich verlangen Business-Kunden immer nach einer passenden Dockingstation für ihre im professionellen Umfeld eingesetzten MacBook und Mac.