TIPP: Das iPhone 8 für weniger als 5 €
Christoph 22.01.2018 13:59 Uhr
News von

8 Bewertungen
4,38 Sterne

WhatsApp-Betrug: Vorsicht vor Abzock-Email!

Cyber-Kriminelle haben dieser Tage wieder einmal ahnungslose WhatsApp-Nutzer im Visier, wie die Polizei Niedersachen berichtet. Per E-Mail werden diese aufgefordert eine geringe Gebühr zu entrichten, um die Löschung des eigenen WhatsApp-Kontos zu verhindern. Die Betrüger haben es jedoch nicht auf die Geldbeträge abgesehen. Was ihr tun könnt, wenn ihr in die Falle tappt, lest ihr im Folgenden.

Kreditkartendaten im Visier

Die Messenger-App WhatsApp ist seit ein paar Jahren offiziell kostenlos erhältlich. Das hält Kriminelle jedoch nicht davon ab, das Unwissen leichtgläubiger WhatsApp-User auszunutzen, um so an sensible Daten zu kommen. So macht derzeit eine Phishingmail mit dem Betreff „Ihr Konto ist abgelaufen“ die Runde, welche Nutzer über den vermeintlichen Ablauf ihres WhatsApp-Accounts informiert. Um das Löschen sämtlicher Inhalte wie Bildern, Videos und Nachrichten zu verhindern, haben Nutzer 48 Stunden Zeit, um sich zu registrieren und eine Gebühr von 0,99 $ (umgerechnet 0,80 Euro) zu zahlen. Das Geld dürfte hier jedoch nicht das primäre Ziel der Betrüger sein.

Gefälschte WhatsApp E-Mail (Foto: www.polizei-praevention.de)

Über einen in der Mail eingefügten Link, gelangen User auf eine im WhatsApp-Stil gehaltene Webseite, auf der die Zahlung des Geldbetrags via Kreditkarte erfolgen soll. Dort werden Kreditkarten- und personenbezogene Daten wie Name, Kartennummer, Laufzeit und CVC erfragt und gelangen so in die Hände der Täter. Mit den Informationen können die Datenklauer dann theoretisch auf Kosten ihrer Opfer einkaufen gehen.

In die Falle getappt? Das könnt ihr tun!

Ob ihr es mit der gefälschten WhatsApp-Mail zu tun habt, erkennt ihr an bestimmten Merkmalen wie etwa der holprigen Ausdrucksweise, Rechtschreibfeher und dem plötzlichen Wechsel von der Du- in die Sie-Form. Am besten ihr ignoriert und löscht die ungelesene Mail, sobald ihr sie erhaltet. Auf gar keinen Fall solltet ihr darauf reagieren und der Aufforderung Folge leisten.

Falls ihr den Tätern auf den Leim gegangen seid und eure Daten auf der besagten Webseite preisgegeben habt, solltet ihr unverzüglich euer Kreditkarteninstitut darüber informieren und eure Karte sperren lassen. Die Polizei rät zudem im Anschluss Anzeige zu erstatten. Sollten die Täter in Besitz eurer Telefonnummer gelangt sein, ist ein Schaden bezüglich der WhatsApp-App und eures persönlichen Accounts hingegen eher unwahrscheinlich.