Gregor 13.06.2016 11:04 Uhr
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Siri plaudert Neuerungen für den Mac aus

Die digitale Assistentin Siri plaudert schon mal gerne im Vorfeld Dinge aus, die Endkunden eigentlich noch nicht benutzen können oder von denen streng genommen noch niemand etwas wissen darf. Dass Siri auf den Mac kommen wird, ist kein neues Gerücht. Bereits Anfang des Jahres hatte es bereits Spekulationen darüber gegeben, dass die virtuelle Assistentin auch bald auf den Desktop-Computern und Notebooks von Apple zu finden sein könnte. Derzeit gibt es zwar die Möglichkeit, dem Mac Texte zu diktieren, Systemfunktionen oder eine Websuche kann man mit der „Siri light“ aber nicht ausführen. Eine vollwertige virtuelle Assistentin auf dem Mac wäre für Anwender eine echte Neuerung.

Siri tratscht über den Finder

Über das vergangene Wochenende hinweg hat Siri jedoch bei der Frage nach den Einstellungen für das aktuelle Fenster nicht etwa mit Unverständnis reagiert, sondern erwidert, dass sie den Finder nicht auf dem iPhone finden könnte. Bekanntermaßen gibt es den Dateibrowser nicht auf dem iPhone, es widerspräche auch der Philosophie Apples, einen solchen auf das iPhone zu bringen. Schließlich sollen Kunden nicht in den Untiefen des Dateisystems kramen müssen, um an ihre Inhalte zu gelangen. Ein Mediathek-Ansatz wurde von Apple von Anfang an verfolgt. Der Mac hingegen hat einen Finder – nur noch keine Siri. Es ist aber davon auszugehen, dass das mit der heute stattfindenden Keynote zur WWDC 2016 noch anders werden könnte.

Dark Mode – auch für das iPhone?

Zusätzlich zum sich nun erhärtenden Verdacht, dass es Siri auf den Mac shaffen könnte, verplapperte sich die Assistentin auch zu einem anderen Thema. Fragten Nutzer die Helferin, ob sie den „Dark Mode“ aktivieren könnte, antwortete diese, dass das derzeit nicht möglich sei. Es könnte also sein, dass Apple in iOS 10, das ebenfalls heute auf der Keynote der WWDC 2016 vorgestellt werden wird, einen dunklen Modus implementiert hat – auf dem Mac gibt es diesen bereits seit zwei Jahren.