Gregor 27.04.2016 10:28 Uhr
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Quartalzahlen: Apple verzeichnet ersten Gewinnrückgang seit 13 Jahren

Wie die jüngst veröffentlichten Zahlen für das zweite Fiskal-Quartal 2016 offenbaren, hat Apple weniger iPhones verkauft als im gleichen Quartal des vorangegangen Jahres. Auch im Hinblick auf den Umsatz sieht es schlecht aus. So hat das Unternehmen aus Cupertino zum ersten Mal seit 13 Jahren einen Gewinnrückgang zu verzeichnen.  

Gestern Abend hat Apple die Zahlen für das Q2 2016 vorgestellt und damit die ohnehin schon bescheidenen Erwartungen für das abgelaufene Quartal weiter enttäuscht. Denn mit 50 Millionen verkauften iPhones hat der iKonzern 10 Millionen Einheiten weniger abgesetzt als im Vorhahresquartal. Der Quatalsumsatz belief sich zudem auf 50,6 Milliarden US-Dollar, während der Umsatz im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch 58 Milliarden US-Dollar betrug. Damit hat Apple das erste negative Wachstum seit 2003 zu verzeichnen. Eine doch überraschende Entwicklung, wenn man sich vor Augen hält, dass Apple im ersten Quartal mit 75,9 Millarden Dollar den größten Umsatz der Firmengeschichte einfahren konnte. Der Gewinn des Unternehmens schmolz um 23 Prozent von 13,6 auf 10,5  Milliarden US-Dollar.

Apples Service-Bereich wächst weiter

Schwache Verkaufszahlen gab es allerdings nicht nur beim iPhone. Auch das iPad hat mit 10,2 Millionen verkauften Einheiten einen Rückgang von 19 Prozent zu verzeichnen. Bei den Macs sank der Umsatz mit 4 Millionen abgesetzten Einheiten um 9 Prozent. Abgesehen von den schlechten Ergebnissen hinsichtlich iPhone & Co. gibt es allerdings auch positive Nachrichten. So hat Apple vor allem im Service-Bereich wachsende Umsätze (20 Prozent) zu vermelden. Apples Musik-Streaming-Dienst Apple Music konnte die Abonnentenzahlen von 11 auf 13 Millionen steigern. Zudem stiegen die App Store Umsätze um fast 35 Prozent.