Gregor 25.04.2016 12:16 Uhr
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Apple Watch: Apps müssen ab 1. Juni ohne iPhone laufen

Die Apple Watch wird künftig selbstständiger, denn ab dem 1. Juni lässt Apple nur noch native Watch-Apps zu, die ohne eine Kopplung mit dem iPhone auskommen. Die mit watchOS SDK (Software Developer Kit) 1.0 entwickelten Anwendungen werden dann nicht mehr unterstützt, können allerdings weiterhin verwendet werden. Wie Apple mitteilt, müssen die Apps mit dem im März 2016 erschienenen watchOS SDK in der Version 2.2 oder neuer erstellt werden.  

Apple wird ab dem 1. Juni nur noch native Apple Watch-Apps im App Store zulassen, die nicht mehr auf die Verbindung mit einem iPhone angewiesen sind. Bislang war es so, dass die Apple-Uhr oftmals nur als eine Art Display für die Anwendungen fungierte, die eigentlich auf dem iPhone liefen. Nachdem Apple mit watchOS 2 im Herbst 2015 erstmals die Entwicklung nativer Apps ermöglichte, werden diese künftig also verpflichtend.

Native Apps: Hardware-Zugriff & höhere Geschwindigkeit

Die Nutzung nicht nativer Apps hat aufgrund der obligatorischen Kopplung mit dem iPhone langsamere Reaktionszeiten zur Folge. Auch der Zugriff auf die Hardware bzw. die Sensoren der Uhr ist nicht möglich. Native Apps hingegen ermöglichen es den Entwicklern davon Gebrauch zu machen, sodass beispielsweise das Mikrofon in der Smartwatch oder auch der Schrittzähler genutzt werden können. Zudem laufen die Apps flotter und flüssiger als die alten Anwendungen. Nutzer kritisieren seit jeher die Arbeitsgeschwindigkeit der Apps und die Voraussetzung eines sich in Reichweite befindlichen iPhones. Mit der verpflichtenden Entwicklung nativer Apps, die mit watchOS SDK 2.2 produziert werden, will Apple dafür sorgen, dass diese Schwachpunkte der smarten Uhr in Zukunft wegfallen.

(Quelle: iPhone-Tricks.de)