Gregor 25.04.2016 10:00 Uhr
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iPhone 7: Analyst prognostiziert wenig Kaufanreize

So sehr die nächste iPhone-Generation mit Spannung erwartet wird, so schlecht sind auch die Aussichten für das neue Apple-Phone in diesem Jahr. Das zumindest behauptet der in der Regel bestens informierte Analyst Ming-Chi Kuo, der seine Anleger nun in einer Nachricht an Investoren gewarnt hat. Seiner Meinung nach bietet das iPhone 7 zu wenig Kaufanreize, was für einen Einbruch der Verkaufszahlen sorgen könnte.

Wie der KGI-Analyst Ming Chi-Kuo kürzlich im Rahmen einer Nachricht an Investoren vorausgesagt hat, wird das iPhone 2016 einen deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen erleben. Als Grund dafür nennt Kuo das Fehlen von Kaufanreizen für das im Herbst erwartete iPhone 7. Das neue Modell benötige ein neues Design und neue Features, um die Kunden bei der Stange zu halten, was in 2016 nicht zu erwarten ist. Im schlimmsten Fall könnte Apple in diesem Jahr nur 190 Millionen iPhones absetzen, bestenfalls noch 205 Millionen, was einem Rückgang von 18,1 Prozent bzw. 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit hätte Apple als einzige der fünf besten Smartphone-Marken einen Verkaufsrückgang zu verzeichnen und würde zum ersten Mal schlechter als der Gesamtmarkt abschneiden. Daran ändert dann auch das neue iPhone SE nichts mehr.

Im Gegensatz zu den düsteren Aussichten für 2016 soll es laut Kuo allerdings in 2017 wieder bergauf gehen. In diesem Zusammenhang prognostizierte der Analyst zuletzt ein iPhone mit Glaßgehäuse, ähnlich dem iPhone 4, mit AMOLED-Display. Auch könnte Apple ein neues 5,8-Zoll-Modell einführen. Kuo hat eine recht beachtliche Trefferquote was seine Prognosen für Apple-Produkte angeht, insofern darf man seiner Meinung schon eine gewisse Relevanz beimessen.

(Quelle: 9to5mac)