Gregor 18.04.2016 14:51 Uhr
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Apple Car wird angeblich in Berliner Geheimlabor entwickelt

Die Entwicklung von Apples hauseigenem Elektroauto, dem „Apple Car“ bzw. „iCar“, soll angeblich auch von Berlin aus angetrieben werden. Laut eines Berichts unterhält der iPhone-Hersteller in der Hauptstadt ein geheimes Entwicklungslabor mit mehreren hochkarätigen Mitarbeitern, welche das Projekt voranbringen sollen.

Es gilt mittlerweile als offenes Geheimnis, dass Apple mit einem eigenen Elektroauto in die Automobilbranche einsteigen will. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung nun erfahren haben will, soll das kalifornische Unternehmen nun ein geheimes Labor in Berlin eingerichtet haben, in ungefähr 15 bis 20 Autoexperten an dem Projekt mit dem Codenamen „Titan“ arbeiten. Dabei soll es sich um Mitarbeiter mit „progressiver Denke“ aus den Bereichen Ingenieurswesen, Software, Hardware und Vertrieb handeln, die sich neben technischen Fragestellungen auch mit rechtlichen Voraussetzungen und Kooperationen auseinandersetzen.

Nur zum Mieten – Vermarktung per Carsharing

Um das „iCar“ an den Mann bzw. die Frau zu bringen, wird Apple das Auto zunächst nur im Rahmen eines Carsharing-Modells kurzfristig vermieten, wie dem Bericht weiter zu entnehmen ist. Als Grund dafür wird unter anderem das Fehlen eines flächendeckenden Vertriebs- und Werkstattnetzes in Deutschland genannt. Für ein selbstfahrendes oder teilautomatisiertes Apple-Auto soll es ebenfalls noch zu früh sein. Gerüchten zufolge soll der österreichische Autozulieferer Magna den Bau des Apple Cars übernehmen. Jedoch konnten weder Magna noch Apple dies bislang bestätigen. Auf den Markt kommen soll das Auto laut der F.A.Z. im Jahr 2019 oder 2020.

Kein Wunder, dass Apple beim Bau seines Elektroautos auf das Know How deutscher Autoexperten setzt. Immerhin sind deutsche Autobauer weltweit für ihre hohen Ansprüche bekannt. Da Apple sich selbst als Innovationsmotor sieht, scheint auch dieser Schritt nur logisch.