Gregor 06.04.2016 12:44 Uhr
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Apple schließt Siri-Sicherheitslücke auf dem iPhone 6s

Eine Sicherheitslücke in iOS ermöglichte es zuletzt mit Hilfe von Apples virtueller Sprachassistentin Siri Bilder und Kontakte auf einem gesperrten iPhone 6s einzusehen, ohne zuvor den Passcode eingeben zu müssen. Nun ist es dem Unternehmen gelungen den Bug zu schließen.

Wie die Washington Post (via AppleInsider) berichtet, ist es Apple laut Aussage eines Mitarbeiters gelungen den Siri-Bug, welcher es ermöglichte auf Kontakte und Bilder gesperrter iPhone 6s zuzugreifen, mittels einer Konfiguration auf Serverseite zu beheben. Vermutlich wurden in diesem Zusammenhang Siris Befugnisse bei Suchanfragen angepasst. Ein Software-Update musste demnach nicht an die Kunden ausgeliefert werden. Das Resultat der Korrektur ist, dass Siri nun nach dem Ausführen einer Twitter-Suche nochmals nach dem Passcode fragt. Zuvor hatte die Sprachassistentin die Suche direkt ausgeführt, sodass die Passcode-Eingabe umgangen und auf die besagten Daten mittels 3D Touch auf dem iPhone 6s zugegriffen werden konnte. Wie das Ganze funktioniert, haben zuletzt die Kollegen von 9to5mac in einem Video demonstriert.

Night Shift & Stromsparmodus-Bug behoben

Abgesehen von der gefährlichen Sicherheitslücke hat Apple auch einen harmlosen und praktischen Bug behoben, der es ermöglichte – ebenfalls mit Hilfe von Siri – das neue Night Shift-Feature zusammen mit dem Stromsparmodus zu nutzen, denn eigentlich ist es nicht möglich beide Funktionen gleichzeitig zu aktivieren. Auf die Bitte den Nachtmodus einzuschalten während der Energiesparmodus aktiviert ist, weist die virtuelle Assistentin nun daraufhin, dass letzterer zunächst deaktiviert werden muss.