Gregor 19.03.2016 6:00 Uhr
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Apple vs. FBI: Entwickler drohen mit Kündigung

Seit einiger Zeit befindet sich Apple in einem hitzigen Rechtsstreit mit dem FBI, in dem die Strafverfolgungsbehörde den iKonzern zwingt bei der Entschlüsselung des iPhones eines der Attentäter von San Bernadino mitzuhelfen. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklung einer iOS-Version mit „Hintertür“, die es den Behörden erlauben soll die Apple-Phones zu Ermittlungszwecken zu knacken. Nun haben sich auch einige Apple-Entwickler zu Wort gemeldet und sogar mit Kündigungen gedroht, sollte die Sache zu Gunsten des FBI entschieden werden.

Nachdem Apple-Chef Tim bereits mehrere Male öffentlich Stellung zur Entsperrung von iPhones genommen hat und auch zuletzt zahlreiche Tech-Firmen ihre Unterstützung ausgesprochen haben, sind es nun die Apple-Mitarbeiter selbst, die sich gegen die von der Regierung angeordnete Entschlüsselung bzw. Entwicklung einer unsicheren iOS-Version auflehnen. Laut eines Berichts der New York Times wollen mehr als ein halbes Dutzend der Entwickler lieber ihren Job kündigen als die sogenannte „govOS“ zu bauen und damit die Sicherheit der Software zu unterminieren. Dabei handelt es sich vor allem um jene Mitarbeiter, welche die Entwicklung einer derartigen iOS-Version mit Hintertür bewerkstelligen könnten. Darunter Ingenieure die bereits Software und Sicherheitssysteme für iPhone, iPad, Mac und Apple TV entwickelt haben.

Sollten tatsächlich wichtige Entwickler kündigen oder gar nicht mehr zur Arbeit erscheinen, wäre es Apple nicht möglich die geforderte Software zu bauen. Experten zufolge müsste der iKonzern der richterlichen Anordnung in einem solchen Fall aufgrund von Mangel an Ressourcen auch nicht Folge leisten.