Gregor 11.03.2016 10:46 Uhr
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Apple bestätigt: iPhone-Apps schließen im Multitasking schont nicht den Akku!

Bei der Annahme, dass das Schließen von Apps im App-Switcher den iPhone-Akku schont, handelt es sich um einen weitverbreiteten Irrtum. Auch Apples Software-Chef Craig Federighi bestätigte dies nun im Rahmen einer Antwort auf eine E-Mail eines Kunden.

Das Schließen von Apps in der Multitasking-Ansicht, um Akku zu sparen ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen unter iPhone-Nutzern. Apple-Manager Craigt Federighi, welcher für die Software-Architektur verantwortlich ist, hat nun kurz und knapp auf eine E-Mail eines Kunden geantwortet, die ursprünglich an Tim Cook gerichtet war. In der Mail, welche den Kollegen von 9to5mac zugespielt wurde, fragt der Nutzer, ob der Apple-Chef seine Multitasking-Apps häufig schließe und ob dies Auswirkungen auf die Akkulaufzeit hätte. Federighi schaltete sich dazwischen und beantwortete die Fragen kurz und knapp mit „Nein und nein“. Dies ist auch nicht nötig, denn die Apps sind im Hintergrund gar nicht aktiv, da diese nach einer Inaktivität von 10 Minuten automatisch von iOS beendet werden, außer sie spielen Musik im Hintergrund ab.

Apps nur bei Problemen manuell schließen

Grundsätzlich ist es so, dass ein Großteil der im Multitasking geöffneten Apps im Speicher gehalten werden und nicht aktiv sind. Schließt man eine App manuell im App-Switcher , verbraucht diese bei der nächsten Nutzung deutlich mehr Strom, da sie neugestartet werden muss und iOS sämtliche Daten erneut in den Speicher laden muss. Daher sollten Apps nur dann manuell geschlossen werden, wenn die jeweilige App nicht mehr richtig funktioniert. Grundsätzlich sollte man als iPhone-Nutzer den Stromsparmechanismen und dem Betriebssystem vertrauen, zumal Apple eine Menge Know-How investiert um die Akkulaufzeit stetig zu verbessern.