Gregor 02.03.2016 12:59 Uhr
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iPhone 7: Apple-Patent beschreibt hybride Kopfhörer mit magnetischer Verbindung

In letzter Zeit haben Gerüchte bezüglich eines möglichen Wegfalls des 3,5 mm Kopfhöreranschluss beim neuen iPhone 7 für reichlich Gesprächsstoff. Ein neues Apple-Patent deutet nun darauf hin, dass der iPhone-Hersteller an einer hybriden Variante aus kabelgebundenen und kabellosen Kopfhörern arbeiten könnte.

Wie die Kollegen von AppleInsider herausgefunden haben, hat das US-Patentamt Apple kürzlich ein Patent mit dem Titel „Detachable wireless listening device“ zugesprochen. Die Patentschrift beschreibt eine Technologie, welche Audio-Signale sowohl über Kabel als auch über Bluetooth (oder eine andere kabellose Übertragungstechnik) ermöglicht. Bemerkenswert daran ist der magnetische Befestigungsmechanismus, welcher die Kopfhörer samt Kabel mit einem zweiten Kabel zur Übertragung der Audio-Signale und zum Wiederaufladen der Batterie verbindet. Sobald die beiden Kabel voneinander getrennt werden, schaltet das System in den Kabellos-Modus. Die Earpods selbst bleiben dabei nach wie vor miteinander verbunden, wie die nachfolgende Skizze zeigt. Vor allem bei sportlichen Aktivitäten käme die Trennung der Kopfhörer vom iPhone oder iPod gelegen.

Die Idee einer hybriden Kopfhörer-Variante trat erstmals im Rahmen eines Apple-Patentantrags in 2012 Erscheinung. Der magnetische Befestigungssystem ist allerdings neu. Vor einigen Monaten machten Gerüchte die Runde, dass Apple bei den nächsten iPhone-Generationen auf den langgedienten 3,5 mm Kopfhöreranschluss verzichten und auf eine kabellose oder kabelgebundene Lösung mittels Lightning-Anschluss setzen könnte. Dieser Schritt würde Apple auch den Bau noch schlankerer iPhones ermöglichen. Auch über die Entwicklung neuer Wireless-Kopfhörer seitens Apple wurde zuletzt berichtet. Für welchen Weg sich Apple entscheidet, wird sich spätestens bei der Vorstellung des neuen iPhones im September dieses Jahres zeigen.

(Bildquelle: USPTO)