Sven 28.12.2016 10:41 Uhr
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Mehr Privatsphäre: Dropbox mit AGB-Änderungen

Per E-Mail wurden Dropbox Kunden im Laufe des heutigen Tages über einige Veränderungen an den AGB informiert. Die so genannten „Terms of Service“ (AGB) und die „Privacy Policy“ (Datenschutzrichtlinie) wurden erweitert, um neue Features zu ermöglichen, die den Cloud-Anbieter noch besser machen sollen. Besonders interessant ist der Passus, der das „EU-U.S. Privacy Shield Framework“ (mehr dazu auf Wikipedia), also den „sicheren Hafen“ EU, betrifft. Offenbar möchte Dropbox seine europäischen Nutzer endlich vor dem direkten Zugriff durch NSA und andere Ermittlungsbehörden schützen. Ganz so, wie es das „Safe Harbour“-Abkommen vorsieht.

E-Mail informiert über Änderungen

Dropbox hält internationale Abkommen ein

Dropbox hält sich an das US-Swiss Safe Harbor-Abkommen („Safe Harbor“) und die darunter geltenden Vereinbarungen. Wir nehmen darüber hinaus am EU-US Privacy Shield-Programm („Privacy Shield“) teil und halten uns an das Abkommen und die darunter geltenden Vereinbarungen.

Die vollständige Privacy Policy, die für 2017 gelten wird, kann auf der Dropbox-Website abgerufen werden. Auch die veränderten AGB finden sich auf der Homepage des Unternehmens. Die von uns verlinkten deutschen Versionen dienen allerdings nur der Information. Rechtlich bindend – so zumindest behauptet das der Cloud-Anbieter – sind nur die englischen Originaltexte.

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