Gregor 07.10.2016 15:21 Uhr
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iOS 10.1 warnt vor alten Apps

Apple will die Qualität der angebotenen Apps im eigenen App Store verbessern. So warnt iOS 10.1 Anwender vor dem Ausführen vor veralteter und lahmer Software. Der lapidare Hinweis könnte für manchen Entwickler eine Menge Arbeit bedeuten. Erkennt iOS 10.1, dass eine App nicht für die aktuelle Betriebssystemversion oder das eingesetzte iPhone-Modell optimiert ist, dann meldet es das mit einem Pop-Up. Wohl in der Hoffnung, dass genervte Anwender die Entwickler solcher Apps auffordern, Abhilfe zu schaffen. Konkret warnt der iPhone-Hersteller seine Nutzer, dass der Einsatz einer solchen App das eigene iOS-Gerät verlangsamen könnte.

iOS 10.1 Hinweis an die Entwickler: Aktualisieren!

iOS 10.1 befindet sich derzeit im Betatest. So können Entwickler bereits einen intensiven Blick auf das kleinere Update werfen und für Kompatibilität sorgen. Was offenbar auch dringend notwendig ist. Denn welcher App-Entwickler möchte sich schon mit Vorwürfen konfrontiert sehen, er würde die iPhones seiner Kunden verlangsamen? Der Druck, den Apple hier auf faule Programmierer ausübt, ist nicht unerheblich. Schließlich könnten sich einige Anwender denken „Verlangsamt mein iPhone? Dann runter damit.“. Und genau so soll es auch laufen. Schrittweise will Apple die Qualität der im Store angebotenen Apps verbessern.

32-Bit: Ruckler und Verzögerungen

Denn Appelle des Mac-Pioniers alleine helfen allem Anschein nach wenig. Immer noch gibt es eine Menge an Programmen, die es noch nicht einrichten konnten, die großen Displays von iPhone 6 und 6 Plus zu unterstützen. Und das, obwohl die Geräte schon seit über zwei Jahren im Handel sind. Ähnlich verhält es sich mit dem 32-Bit-Modus. Jedes iPhone ab dem iPhone 4 ist 64.Bit-fähig. Anwendungen, die noch für 32-Bit-Modelle kompiliert sind, verursachen unter ungünstigen Umständen Lags und Ruckeln. Da Apple an Abwärtskompatibilität gelegen ist, hat man den 32-Bit-Modus (noch) nicht abgeklemmt. Dieser Schritt könnte aber bald bevorstehen, wenn auch das iOS 10.1-Popup keinen besseren Erfolg in Sachen App-Aktualität bringt.

Manche Dinge sind für Entwickler sprichwörtlich ein Klacks: Die 64-Bit-Unterstützung kann man mit einem einfachen Kompiliervorgang herstellen, wenn man eine aktuelle XCode-Version einsetzt. Bei der iPhone 6-Unterstützung hingegen ist es etwas schwieriger. Schließlich müssen Bedienelemente und Fensterinhalte unter Umständen neu positioniert werden. Doch auch das ist in der Regel in wenigen Stunden erledigt.