Gregor 26.07.2016 10:21 Uhr
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Iris-Scanner im iPhone 8?

Einem Bericht zufolge könnte Apple in zukünftigen iPhones Iris Scanner zur Authentifizierung des Anwenders einsetzen. Mit Touch ID, welches zuerst im iPhone 5s zum Einsatz kam, hat Apple den Schritt in die biometrische Erkennung der iPhone-Anwender getan. Seither können Kunden sich mittels Fingerabdruck am iPhone anmelden. Das geht mit einem iPhone 6s sogar noch schneller, weil der Sensor die biometrischen Daten noch schneller verarbeitet als seine Vorgänger. Doch die Erkennung des Fingerabdrucks ist mitunter fehlerhaft: nasse Hände, Schnittwunden oder Handcreme verhindern eine zuverlässige Erkennung. Hat man beim Setup keinen alternativen Finger registriert, dann muss man den Passcode eintippen – wie früher.

Konkurrenz zu Touch ID: Iris Scanner

Besser sollen das Iris-Scanner (Wikipedia) machen, die die Augen des Anwenders nach eindeutigen Merkmalen absuchen und den Eigentümer des Telefons identifizieren. Apple-Konkurrent Samsung plant einem Bericht der DigiTimes zufolge, ein „Galaxy“-Modell mit Iris-Scanner noch in der zweiten Jahreshälfte 2016 auf den Markt zu bringen.

Samsung is expected to lead all vendors by releasing its new flagship smartphone supporting iris recognition technology in the second half of 2016, while Apple is likely to roll out new iPhone devices with iris sensors in 2018, the sources indicated. – DigiTimes

Apple soll dem Bericht zufolge erst im Jahr 2018 – also vermutlich mit dem iPhone 8 – mit einem Iris-Scanner auf den Markt kommen. Wenn Samsung wirklich zwei Jahre früher ein fertiges Produkt auf den Markt brächte, hätte der koreanische Mischkonzern einen ordentlichen Technologie-Vorsprung gegenüber Apple herausgearbeitet. Dass Apple diese Technologie nicht einfach so „verschlafen“ hat, ist klar. Möglicherweise sind die Scan-Ergebnisse noch nicht zufriedenstellend und der iPhone-Pionier will noch abwarten, bis die Technik zu 100 Prozent alltagstauglich ist. Sollte der Bericht stimmen, dann können wir uns wirklich erst im Jahr 2018 ansehen, wie sich Apple in Sachen Biometrie schlägt. Und ob die Kalifornier zu Recht abgewartet haben.