Gregor 30.04.2016 7:00 Uhr
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Apple-Patent: iMessage könnte bald Autokorrekturen kennzeichnen

Die Autokorrektur in Apples Nachrichtendienst iMessage sorgt hin und wieder mal für Missverständnisse, wenn eine von iOS und OS X vorgenommene Verbesserung so gar nicht in den Kontext der Nachricht passt. Damit derartige Verwirrungen in Zukunft nicht mehr aufkommen, hat Apple nun ein Patent eingereicht, das Abhilfe schaffen soll.

Wie der Patentschrift zu entnehmen ist, soll dem Empfänger der Nachricht angezeigt werden, welche Änderungen die Autokorrektur an der Nachricht vorgenommen hat, damit Missverständnisse künftig gar nicht erst aufkommen. Anhand einer entsprechenden Textformatierung erkennt der Empfänger dann die von Apple vorgenommene Änderung. Zwar hebt iOS bereits jetzt nicht erkannte Wörter im Text hervor, jedoch nicht wenn die Autokorrektur die Verbesserung vornimmt. Der Empfänger erhält zudem die Möglichkeit anhand einer Auswahl an Wortalternativen das tatsächlich Gemeinte selbst zu erschließen. Lästige Rückfragen würde somit entfallen. In der nachfolgenden Skizze ist zu sehen, wie die Funktion konkret aussehen könnte.

Denkbar ist, dass es sich dabei um ein optionales Feature handeln wird, zumal auch nicht jeder Nutzer die Information bezüglich seiner Tippfehler mit jeder Nachricht mitsenden möchte. Wahrscheinlich wird sich das Ganze auch auf iMessage beschränken, denn via SMS lassen sich die für die Autokorrektur-Markierung notwendigen Informationen wahrscheinlich nicht mitsenden. Sinnvoll wäre eine solche Funktion allemal, allerdings ist – wie bei allen Apple-Patenten – noch ungewiss, ob der iPhone-Hersteller dieses auch umsetzen wird.