Gregor 03.03.2016 11:41 Uhr
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iOS 9.3 zeigt Überwachung von iPhones an

Mit iOS 9.3 sind fernverwaltete iPhones künftig auch als solche für den Nutzer deutlich zu erkennen. Firmen-iPhones, die per MDM (Mobile Device Management) fernverwaltet werden, weisen unter der neuen Betriebssystemversion sowohl auf dem Homescreen als auch in den Eistellungen explizit daraufhin. Damit sorgt Apple auch für mehr Transparenz in Unternehmen, die iPhones als Firmenhandy einsetzen.

Über das sogenannte Mobile Device Management, welches die zentralisierte Verwaltung unter anderem von Smartphones ermöglicht, haben Unternehmen die Möglichkeit die Geräte von Mitarbeitern fernzuverwalten. So können beispielsweise manche Apps unverrückbar gemacht werden oder Geräte getrackt werden. Da hier vor allem Gefahren für die Privatsphäre der Anwender lauern, weist iOS 9.3 explizit darauf hin, sobald Geräte fernverwaltet werden. Dabei wird sowohl ein Hinweis im Lockscreen als auch in den Einstellungen unter „Allgemein“ → „Info“ eingeblendet, wie die Screenshots des Reddit-Users MaGNeTiX zeigen.

Im Sperrbildschirm heißt es demnach „Dieses iPhone wird von ihrem Unternehmen verwaltet“. In den Einstellungen noch expliziter „Dieses iPhone wird fernverwaltet. [Unternehmen] kann ihren Internetdatenverkehr überwachen und das Gerät lokalisieren“. Zwar ist die Fernverwaltung von Firmen-Geräten nichts neues, jedoch geht Apple in Sachen Datenschutz nun einen Schritt weiter und informiert Mitarbeiter explizit über die „Überwachung“. Das reduziert auch die Gefahr von Verwechslungen, sofern man über ein privates und berufliches iPhone verfügt und schafft so mehr Transparenz.

Neben der neuen Sicherheitsfunktion soll iOS 9.3 auch weitere Features wie den Nachtmodus („Night Shift“), per Touch ID verschlüsselbare Notizen, neue 3D-Touch-Schnellzugriffe und vieles mehr bringen.