Samuel 29.11.2016 9:43 Uhr
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Macs aus dem Jahr 2011 werden obsolet

Wer noch einen älteren Mac im Einsatz hat, der kann nicht mehr mir uneingeschränkter Unterstützung durch Apple rechnen. Denn die 2011er-Modelle aus Cupertino werden bald offiziell „altes Eisen“ und mit dem Stempel „obsolet“ gekennzeichnet. Das bedeutet für die Kunden, dass Apple einen defekten Mac nicht einmal mehr gegen Geld repariert. Auch die zertifizierten Service-Partner bekommen keine Ersatzteile mehr für Notebooks und Desktop-PCs, die als obsolet gekennzeichnet werden. Warum Apple erst fünf Jahre alten Geräten die Serviceleistungen verweigert, ist unklar. Der Verdacht liegt nahe, dass ältere, leistungsfähige MacBooks den aktuellen Modellen Konkurrenz machen.

Geplante Obsoleszenz? Macs von 2011 werden obsolet

Natürlich sollen Kunden mit der Maßnahme dazu gebracht werden, vermeintlich alte Hardware gegen aktuelle Modelle zu tauschen. Wer aber ein Gerät, das gerade mal fünf Jahre alt ist, ersetzen soll, der sieht sich unter Umständen nach einem anderen Hardware-Lieferanten um. Schließlich gehört ein MacBook Pro aus Anfang 2011 noch lange nicht zum Altmetall. Für gewöhnliche Bürotätigkeiten reicht die CPU-Leistung allemal und ein aktuelles macOS kann man auf den betagten Rechnern ebenso noch installieren. Zur Erinnerung macOS Sierra läuft sogar noch auf Rechnern aus dem Jahr 2009.

Verzweifeln muss man bei einem Hardwaredefekt allerdings nicht unbedingt. Auf Amazon und anderen Online-Plattformen finden sich Ersatzteile in rauen Mengen. Selbst, wenn man einen defekten Alt-Mac kauft, um ihn als Ersatzteillager zu verwenden, kann sich das lohnen. Die älteren Macs kann man in der Regel bestens aufrüsten und auch reparieren. Im Gegensatz zu aktuellen Modellen lassen diese sich auch noch öffnen und die Bauteile sind nicht miteinander verklebt und/oder verlötet.

Quelle: 9to5mac.com