Gregor 16.09.2015 14:17 Uhr
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Die neuen iPhone 6s und 6s plus Modelle sind da

Apple hat Anfang September wie erwartet die neueste Generation der iPhone vorgestellt. Die neuen Modelle hören auf den Namen iPhone 6s und iPhone 6s plus. Dazu haben sich viele der Gerüchte, die es im Vorfeld gab, als wahr herausgestellt. So verfügen die neuen Smartphones über ein Force Touch Display sowie eine verbesserte Kamera. Beim Vorgänger war die doch etwas schwache Kamera immer wieder kritisiert worden, nun setzt Apple auf eine 12 Megapixel Variante.

Wenig Änderungen beim Design

Bei Äußeren hat sich wenig getan aber das war auch nicht anders zu erwarten. Die Designänderungen finden beim iPhone in der Regel nur alle zwei Jahre statt, wenn die Versionsnummer geändert wird und nicht bei den Xs Versionen. Daher ähnelt auch das iPhone 6s stark den bekannten 6er Modellen. Es ist lediglich etwas dicker (im Millimeterbereich) und auch etwas schwerer. Je nach Variante bringen die neuen Modelle zwischen 15 und 20 Gramm mehr auf die Wage, Grund dafür ist das neue Display mit der Sensorschicht für die Force-Touch Erkennung. Dazu gibt es eine neue Farbvariante, die Rosé Gold heißt, aber in erster Linie Pink aussieht.

3D Touch und Live Foto

Bei den neuen Features der iPhone 6s Modelle ist vor allem die neue Bedienung per Force-Touch Oberfläche zu erwähnen. Apple hat dieses Konzept 3D Touch getauft, weil es nun 3 Varianten von Steuerbefehlen gibt, die man mit dem Finger ausführen kann. Das Gerät unterscheidet dabei anhand des Drucks, welche Befehle ausgeführt werden. Neben dem normalen Antippen gibt es nun zwei weitere Varianten: Peek und Pop. Peek ist dabei ein leichter (dauerhafter Druck), der in den meisten Fällen eine Vorschau öffnet. Pop ist ein starker Druck und führt den Befehl dann komplett aus. So kann man sich in der Mailübersicht mit Peek eine Vorschau der Mail ansehen, in dem man den Link leicht gedrückt hält. Lässt man los, verschwindet die Vorschau und man kommt ins Überblick Menü zurück. Drück man dagegen fester wird die Mail geöffnet. Das soll viel Zeit sparen.

Die Live Foto Funktion ist eine Erweiterung der Foto App. Es wird nicht nur ein Bild aufgezeichnet  sondern die Kamera nimmt 1,5 Sekunden vor und nach dem Auslösen ebenfalls Bilder auf. Diese können auf Wunsch (per Pop) abgespielt werden und zeigen so eine Art animiertes Foto.

Mehr Leistung auf allen Ebenen

Neben den neuen Features wurde auch die Leistung der neuen Modelle verbessert. So besitzen das iPhone 6s den neuen A9 Chip Von Apple, der bis zu 70 Prozent mehr leisten soll als die A8 Vorgängerversion. Dem zur Seite steht der neue M9 Motion Prozessor der weniger Energie benötigt und beim Fingerabdruck-Sensor wurde ebenfalls auf eine neue Version gesetzt die Abdrücke deutlich schneller erkennen soll. Apple spricht hier von einer Verbesserung der Geschwindigkeit der Erkennung von 50 Prozent.

Die Kamera bietet jetzt eine Sensor mit 12 Megapixeln und ist auch in der Lage, 4K Videos aufzeichnen. Der kritisierte Kamera-Huckel ist leider geblieben.

Der Euro macht die Modelle teurer

Die Preise der neuesten Modelle sind im Vergleich zum Vorgänger gleich geblieben, zumindest in Dollar. In Euro hat Apple die Preise den schwachen Euro Kursen angepasst und daher sind die Modelle in Euro teurer als im Vorjahr. Das schlägt sich allerdings in erster Linie bei den freien Geräten wieder, bei Angebote mit Vertrag und Allnet Flat sind die Preise nach wie vor vergleichbar mit den Eröffnungsangeboten aus dem Herbst 2014.

Im Apple Store gibt es das billigste Modell (iPhone 6s mit 16GB Speicher) ab 739 Euro. Die teuerste Version ist das iPhone 6s plus mit 128GB Speicher. Dafür muss man 1069 Euro bezahlen. Bei den Angeboten mit Vertrag kostet das iPhone derzeit bei 1 Euro Kaufpreis etwa 50 Euro pro Monat inklusive Allnet Flat.

Die hohen Preise scheinen aber niemanden abzuschrecken. Apple meldet jetzt bereits ausverkaufte Lagerbestände und Wartezeiten von bis zu 4 Wochen.