Christoph 17.12.2015 11:30 Uhr
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Apple & IBM: Hundertste Business-App veröffentlicht

Apple und IBM haben die Veröffentlichung der hundertsten gemeinsam entwickelten App verkündet. Im Rahmen einer Kooperation haben der iPhone-Hersteller und der IT-Konzern vor gut einem Jahr damit begonnen Apps für Firmenkunden zu entwickeln und nun eine bedeutende Zielmarke geknackt.

Das Vorhaben von Apple und IBM auf dem Gebiet der Entwicklung von Apps für Firmen zusammenzuarbeiten hat sich als großer Erfolg herausgestellt. Demnach beläuft sich die Zahl der gemeinsam veröffentlichten und hauptsächlich für das iPhone und iPad konzipierten Apps auf mittlerweile 100 Applikationen. Im Rahmen der sogenannten „MobileFirst iOS“-Partnerschaft entwickeln die Unternehmen Apps für verschiedene Wirtschaftszweige darunter den Gesundheitsektor, Transportwesen, Banken, Versicherungen und viele mehr.

Insgesamt soll die Kooperation Apps für 14 Branchen sowie 65 verschiedene Einzelberufe wie beispielweise Krankenschwestern, Elektroingenieure und Piloten hervorgebracht haben. Unter den Nutzern der Business-Apps befinden sich auch namhafte Unternehmen wie Coca Cola, AXA oder Bosch. Die Entwickler arbeiten dabei eng mit den Kunden bzw. deren Angestellten zusammen, um die beste mobile Lösung zu entwickeln.

Mobile Lösungen eröffnen neue Möglichkeiten

Wie Maribel Lopez, Direktorin von Lopez Research, TechCrunch gegenüber mitteilte basiere der Erfolg auf dem Aspekt der Schlichtheit und Schönheit, welchen Apple bei der Entwicklung mit ins Spiel bringe und dem Verständnis des Business Workflow seitens IBM, was für die Produktivität sorge. Ihrer Ansicht nach ermöglichen es derartige Partnerschaften Apps zu entwickeln, die besser sind als ihre Pendants auf dem Desktop, da die Mobilgeräte vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen, wie z.B. die Nutzung der Kamera, Stimme oder das Schreiben von Nachrichten.

Laut Katharyn White, ihres Zeichens Vice President of IBM and Apple Partnership for IBM Global Business Services, gehe es nicht darum eine Desktop-Anwendung in ein kleineres Format zu bringen, sondern vielmehr die Art und Weise wie Menschen arbeiten zu beeinflussen, indem man spezifische Lösungen für den jeweiligen Job entwickelt.