DanielG 13.12.2015 12:00 Uhr
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Vorschlag: Häftlinge in Großbritannien sollen iPads bekommen

Apples iPad ist bekanntermaßen ein hervorragendes Lern-Tool. Apple-Chef Tim Cook betonte dies erst kürzlich auf einem New Yorker „Hour of Code“-Event. Die britische Regierung erwägt nun Häftlinge mit iPads zu versorgen. So sollen die Inhaftierten von den Möglichkeiten des iPads im Bereich der Bildung und der Kommunikation profitieren.

Laut eines Berichts des The Telegraph (via iPhone Hacks) hat sich nun ein Berater des Justizministeriums in Großbritannien dafür ausgesprochen das iPad als Medium in Gefängnissen zu nutzen, um die Schreib- und Rechenfähigkeiten der Inhaftierten zu verbessern. Auf diese Weise soll die Zeit während der Haftstrafe konstruktiver genutzt werden. Zudem sollen die Gefangenen so die Möglichkeit haben mit ihren Familien über FaceTime oder Skype in Kontakt zu bleiben.

“Prisoners spend a lot of time in cells, and we need to make that time more constructive. They should be meeting a tutor once a week, but doing work on literacy and numeracy on their own. We could look at giving prisoners iPads to work on in their cells.”

„Gefangene verbringen eine Menge Zeit in ihrer Zelle und wir müssen dafür sorgen, dass sie diese Zeit konstruktiv nutzen. Einmal wöchentlich sollten sie sich mit einem Lehrer treffen aber selbstständig an Schreib- und Rechenaufgaben arbeiten. Dafür könnten wir die Gefangenen mit iPads ausstatten.“

Derzeit wird der Vorschlag noch geprüft, sodass noch kein endgültiges Urteil in dieser Sache gefällt wurde. Sinn macht die Idee allemal, denn nach einem langen Gefängnisaufenthalt haben Ex-Häftlinge oft Schwierigkeiten einen Job zu finden. Die Maßnahme könnte ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern und die Rückfallquote reduzieren.