Sven 08.12.2015 8:44 Uhr
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Apple Maps wird dreimal mehr genutzt als Google Maps

Zugegeben, Apple Maps hatte einen schweren Start. Die Kartenanwendung, die Google Maps endlich von den iPhones verbannen sollte, litt in den Anfängen unter einigen Unzulänglichkeiten. Straßenzüge verschwanden, endeten direkt im Meer oder große Gebäude wurden aufgrund ihres Namens als „Garten“ ausgeweisen – so geschehen beim Madison Square Garden in New York City. Das australische Verkehrsministerium warnte seinerzeit sogar vor dem Einsatz von Apple Maps. Eine Menge Dinge also, über die sich vortrefflich spotten lässt. Was die Konkurrenz auch getan hat.

Holpriger Start von Apple Maps

Drei Jahre später jedoch sieht die Sache anders aus. Apple hat große Anstrengungen unternommen, den anfänglich fehlerhaften Dienst Apple Maps unter Mithilfe seiner Anwender kontinuierlich zu verbessern. Von Nutzern gemeldete Fehler werden schnell als Korrekturen in das Kartenmaterial eingearbeitet. Größere und kleinere Akquisitionen sowie nachhaltige Kooperationen haben mehr Manpower und Sachverstand in Sachen Kartendienste nach Cupertino gebracht.

Mittlerweile kann man sich sogar unter Zuhilfenahme öffentlicher Verkehrsmittel navigieren lassen. Yelp (App Store Link) als Bewertungsportal wurde ebenfalls erfolgreich in Apple Maps integriert und liefert zusehends bessere Resultate. Und es stehen regelmäßig neue FlyOver-Städte bereit. Das alles hat seine Spuren hinterlassen und die Qualität der Karten so sehr angehoben, dass Apple Maps einem Bericht zufolge mittlerweile dreimal so oft genutzt wird wie die App des größten Wettbewerbers.

5 Milliarden Apple Maps Suchanfragen

Der heißt natürlich Google Maps. Die einst von Apple als Alternative zum fehlerbehafteten Apple Maps empfohlene App verwaist zusehends auf den iPhones der Nutzer. Denn es gibt mittlerweile kaum mehr einen Grund, Google den Apple-Karten vorzuziehen. So ist es kein Wunder, dass Apple von 5 Milliarden ortsbasierten Suchanfragen spricht – pro Woche.