Sven 02.11.2015 16:25 Uhr
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Zu viel iPhone: Facebook verdonnert Belegschaft zu Android

Wer bei Facebook angestellt und technikverliebt ist, der hat dieser Tage kein besonders leichtes Los. Denn die Mitarbeiter des größten sozialen Netzwerks der Welt werden zunehmend dazu gedrängt, Technik zu verwenden, wie sie auch in nicht hochentwickelten Ländern der Welt eingesetzt wird. Erster Baustein der Initiative ist der freiwillige 2G-Tuesday. An diesem Tag wird die Geschwindigkeit der Facebook-App auf dem Smartphone des Entwicklers auf die Verhältnisse heruntergebremst, die auch beispielsweise in Gegenden Afrikas herrschen würden. Dieser Modus bleibt für eine Stunde am Dienstag aktiv.

Weg mit dem edlen iPhone, her mit Android

Doch die Zuckerberg-Company geht nun noch einen Schritt weiter: Statt die Smartphone-Flaggschiffe von Apple zu verwenden, sollen die Mitarbeiter lieber Wald-und-Wiesen-Smartpones nutzen müssen, die auch in ärmeren Regionen der Welt im Einsatz sind. Explizit erwähnt wird, dass ein Großteil der Kundschaft von Facebook nicht mit einem Premium-iPhone oder Top-Android-Gerät unterwegs ist, sondern mit einem günstigen Smartphone mit dem Google-System.

Da Apple keine für Entwicklungsländer erschwinglichen Smartphones baut, müssen die Programmierer also nun mit lahmen Plastikmodellen und veraltetem Android hantieren. Denn gerade die aufstrebenden Ökonomien sind es, die für Facebook noch Wachstumsmöglichkeiten bieten. In der westlichen Welt ist die Sättigung bereits erreicht.

Ob diese Maßnahme die App bei schlechter Funkverbindung wirklich besser nutzbar macht, ist derzeit natürlich noch unklar. Die kontinuierlichen Updates der App werden zeigen, ob die Entdeckung der Langsamkeit durch Facebook eine performantere App hervorbringt. Davon würden dann natülcih alle Anwender profitieren. Auch die mit einem modernen iPhone.