Sven 27.09.2015 19:27 Uhr
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Video: iPhone 6s läuft nach einer Stunde im Wasser

Ein neues iPhone direkt in ein Wasserbad zu tauchen, das haben wohl nur die wenigsten iPhone-Kunden im Sinn, wenn sie ihr neues Gerät vom Postboten überreicht bekommen. Nach zahlreichen Falltests, Biegetests und was wissen wir sonst noch, hat es nun ein Youtuber namens Zach Straley getan: Jeweils ein iPhone 6s und das größere Modell iPhone 6s Plus nahmen ein einstündiges Bad in einer mit Wasser gefüllten Schüssel. Dabei hat der „Tester“ zur Steigerung der Beweiskraft den Timer der iPhones aktiviert:

Das Ergebnis des Versuchs ist durchaus überraschend. Beide iPhones überlebten das unfreiwillige Bad und funktionieren – wenn das Video denn nicht getrickst hat. Dass die beiden Top-Smartphones einen solch langen Tauchgang überleben, hätten selbst wir in der Redaktion nicht geglaubt. Offenbar hat Apple in Sachen „Vermeidung von Wasserschaden“ eine Menge Aufwand betrieben.

Kein Wasserschaden mehr beim iPhone 6s?

Statistiken zufolge ist ein Eindringen von Wasser einer der häufigsten Gründe für einen iPhone-Totalschaden. Mehrere Sensoren im Inneren der Telefone sorgen schon seit jeher dafür, dass die Servicetechniker einen Kontakt mit Wasser feststellen können. Ein Wasserschaden ist nämlich von der Apple-eigenen Versicherung Apple Care + und anderer ähnlicher Produkte nicht abgedeckt. Gut möglich, dass Apple seinen Kunden das frustrierende Erlebnis ersparen möchte.

Der Youtuber, der das Video gepostet hat, hat übeigens 9to5mac.com mitgeteilt, dass sowohl der Lightning-Port als auch der Kopfhöreranschluss völlig intakt seien. Und das nach einem einstündigen Tauchgang. Das spricht dafür, dass Apple hier tatsächlich nachgebessert hat.