Sven 26.08.2015 20:32 Uhr
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Facebook startet Siri-Konkurrenz „Moneypenny“

Es klang zunächst wie eines der üblichen Gerüchte, die man eben so hört. Aber Facebook macht tatsächlich Ernst mit einem eigenen digitalen Assistenten in der Messenger-App, der Siri, Cortana und Co. Parolii bieten soll. „Moneypenny“, so der schmissige Name der Assistentin, soll Anwendern einen deutlichen Mehrwert gegenüber den bereits erwähnten Smartphone-Dreingaben von Microsoft und Apple bringen. Denn auch komplexere Aufgaben, wie das Erwerben eines Geschenkes für die eigene Freundin oder Frau und das Buchen eines Kurztrips fürs Wochenende sollen Moneypenny vor keine große Herausforderung stellen.

Moneypenny soll mit
Siri auf dem iPhone konkurrieren

Moneypenny kann solche Anliegen nur deswegen zur Zufriedenheit erledigen, weil hinter dem System nicht ausschließlich künstliche Intelligenz steckt, sondern echte Menschen, die die Anfragen bearbeiten. Es sitzen echte Sachbearbeiter in einem Back Office und versuchen, die Wünsche der Anwender zu erfüllen. Deswegen startet Facebook den Dienst auch zunächst nur lokal.

Facebooks Feldversuch mit wenigen hundert Teilnehmern

Einige hundert Anwender in der Bay Area von San Francisco sollen ab heute in der Lage sein, Moneypenny im Messenger auf dem iPhone auszuprobieren. Dazu schicken diese dem Dienst einfach eine kurze Textnachricht. Facebook möchte offenbar zunächst Erfahrungen sammeln, ohne sich mit einem globalen Rollout eventuell zu blamieren.

Es ist derzeit noch völlig offen, ob Anwender außerhalb der USA den Service jemals zu Gesicht bekommen werden. Denn schließlich müssen die Sachbearbeiter im Hintergrund der jeweiligen Landessprache mächtig sein, bezahlt werden und rund um die Uhr verfügbar sein. Ob sich das beispielsweise für Deutschland rechnen kann (zumal von Gebühren für den Service derzeit noch keine Rede ist) ist mehr als fraglich.

(Quelle: Wired)