Sven 24.08.2015 11:09 Uhr
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Spotify entschuldigt sich bei Anwendern für geänderte AGB

Das ging schnell. Nachdem eine Änderung an den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Musikstreaming-Dienstes Spotify (App Store Link) einen mittelschweren Shitstorm ausgelöst hatten, entschuldigt sich der Chef Daniel Ek höchstpersönlich bei den verärgerten Anwendern. Er führt in einem Blogbeitrag aus, dass Spotify einen besseren Job in Sachen Kommunikation hätte erledigen müssen. Die Anwender über die Hintergründe der Änderungen im Unklaren zu lassen, sei der wahre Fehler gewesen. Es gehe Spotify nicht darum, massenhaft private Daten zu verhökern. Der Streaming-Marktführer betont, dass er zu 100 Prozent hinter dem Schutz der Daten seiner Anwender stünde. Auch sollten Nutzer in den Einstellungen der App entscheiden dürfen, welche Daten sie Werbern zur Verfügung stellen wollten.

„We apologize for that. We should have done a better job in communicating what these policies mean and how any information you choose to share will – and will not – be used. We understand people’s concerns about their personal information and are 100 percent committed to protecting our users’ privacy and ensuring that you have control over the information you share.“ – Spotify-Chef Daniel Ek

Weiter versucht Ek, die Bedenken der Anwender zu zerstreuen. Weder Aufenthaltsort, noch Fotos oder Zugriff auf Sprachmemos oder Kontakte wolle der Konzern zu Geld machen. Wie genau die Privatsphäre der Nutzer in Zukunft geschützt werden soll, soll eine im Neuaufbau befindliche Privacy Policy detailliert beschreiben. Spotify hat eine E-Mail-Adresse eingerichtet, die besorgten Anwendern Antworten auf Fragen hinsichtlich des Datenschutzes beantworten will.

Unser Tipp: Wer Spotify nicht mehr richtig vertrauen will, der kann zu Apple Music wechseln. Dieser Dienst ist drei Monate kostenlos und die Datenschutzmaßnahmen des iPhone-Herstellers werden sogar von Edward Snowden gelobt.