Sven 23.08.2015 21:18 Uhr
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Smartphone-Verkäufe in China brechen ein

Das Marktforschungsunternehmen Gartner berichtet, dass das Wachstum in China bezüglich Smartphones gestoppt sei. Im Gegenteil, die Verkäufe der Handsets sanken um 4 Prozent im zweiten Quartal 2015. Ursache, so die Marktforscher, dass günstige Anbieter aus China den heimischen Markt mit Billig-Smartphones gesättigt hätten, auf denen Android laufe. Nun gehe es für die konkurrierenden Anbieter darum, anderen Herstellern Kunden abzujagen. Die Zeit des immerwährenden Wachstums in China scheint für die Branche fürs Erste zu Ende gegangen zu sein.

Einzige Ausnahme: Apple

Einziger Hersteller, der gegen den Trend über enorme Zuwächse berichten kann: Apple. Der iPhone-Erfinder meldet 87 Prozent, Gartner 68 Prozent Umsatzwachstum. Die Differenz erklärt sich damit, dass Gartner nur die Verkäufe zählt, die direkt von Apple getätigt werden. Handelspartner rechnen Apples Statistiker jedoch mit ein. Vornehmlich ist dieser Umsatzschub getrieben vom Phablet iPhone 6 Plus. Dieses verkauft sich in China exzellent und die Chinesen mögen den stylischen Hersteller aus dem für sie exotischen Kalifornien. 11,9 Millionen Einheiten konnte Apple im Q2 verkaufen.

Der chinesische Markt ist mittlerweile der wichtigste Markt für Smartphone-Anbieter. Denn er umfasst rund 30 Prozent des weltweiten Absatzes.

(Quelle:Gartner Group)