Sven 31.07.2015 12:07 Uhr
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Weitere iPhone 6S-Bauteile aufgetaucht

Ein bisschen dicker wird es werden, das iPhone 6s. Exakt 0,2 Millimeter mehr wird die für September erwartete Verbesserung des aktuellen Modells iPhone 6 messen. Grund für die Zunahme ist vermutlich die von der Apple Watch bekannte Technik namens Force Touch. Diese registriert die Stärke des Fingerdrucks auf das Display. Das Betriebssystem iOS kann dann auf diese Nutzereingabe reagieren. Doch die Technik erfordert ein geringfügig dickeres Display – was sich in den Abmessungen niederschlägt. Ob auch das 5,5-Zoll-Modell iPhone 6s dicker werden wird, ist derzeit noch offen. Das Mehr an Platz kann der iPhone-Hersteller allerdings nicht dazu verwenden, die Kamera wieder komplett im Gehäuse unterzubringen.

Die Tatsache, dass zu den geleakten Teilen auch wieder Kameraringe gehören, legt den Schluss nahe, dass auch die kommende Generation nicht plan auf dem Tisch aufliegen werden wird, sondern die Kamera etwas aus dem Gehäuse ragt. Auch an der Anordnung und Verkabelung der einzelnen Komponenten hat Apple geschraubt. Die Verkabelung beispielsweise wurde wieder zusammengeführt. In den Vorgängern waren die Kabelstränge noch getrennt worden. Warum Apple zu der alten Anordnung der Kabel zurückkehrt, ist nicht klar. Möglicherweise sind gebündelte Kabelstränge robuster oder einfacher zu reparieren. Die Reparaturzeiten niedrig zu halte, könnte ein durchaus triftiger Grund für den Designwechsel sein.

Apple bleibt sich treu. Alle zwei Jahre führt der Konzern ein neues Gerätedesign ein und verbessert das Modell dann mit einem Nachfolger, der einen Namenszusatz erhält. In diesem Jahr wird das „S“-Modell mehr Speicher erhalten (2 GB Arbeitsspeicher und mindestens 32 GB Flashspeicher für Apps und Inhalte). Ein verbesserter LTE-Chip scheint gesetzt, außerdem vermuten Gerüchteköche, dass Apple die iPhone-Kamera deutlich verbessern möchte und die Auflösung auf 12 Megapixel hochschrauben wird.