Sven 03.07.2015 17:16 Uhr
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Neues iPhone 6s: Besseres NFC, besseres LTE, wieder nur 16 GB

Ein geleaktes Logic Board verrät eine Menge über die kommende iPhone-Generation, iPhone 6s und iPhone 6s Plus. Neben den bereits erwarteten Verbesserungen in Sachen Kamera, besserer (und vor allem weniger) Chips sowie den Vorbereitungen für ein Display mit Force Touch fielen vor allem Veränderungen beim NFC-Chip sachverständigen Ingenieuren ins Auge. Dieser Prozessor ist vor allem für Apples Bezahldienst Apple Pay zuständig, kann aber eigentlich auch für Kurzstrecken-Verbindungen genutzt werden, die nur wenige Daten übertragen. Damit deckt es einen Teil des von Bluetooth besetzten Einsatzgebietes ab. Für den Austausch eines Kontaktes oder eines wenige MB großen Bildes ist NFC perfekt.

Die schlechte Nachricht ist, dass Apple aller Voraussicht nach bei einem Einstiegsmodell mit lediglich 16GB Speicher bleiben möchte. Das ist Anbetracht der stetig wachsenden App-Größen fast schon ein Ärgernis. Viele Beobachter hatten erwartet, dass der iPhone-Hersteller seinem „Einstiegsmodell“, welches immerhin wieder rund 700 Euro kosten wird, zumindest 32GB Speicher angedeihen lässt. Der Verweis auf Cloud-Dienste zieht hier nur bedingt, denn auch die Foto Mediathek in der Cloud legt eine Menge Daten auf dem iPhone ab. Auch dass Musik nun gestreamt werden kann, macht Speicher nicht überflüssig. Schließlich hat nicht jeder Kunde einen Datenvertrag mit mehreren GB Inklusiv-Volumen.

Apropos Datenvolumen: Ein neuer LTE-Chip soll dafür sorgen, dass Daten bis zu zweimal so schnell beim Anwender sind. Qualcomm liefert auch diese Komponente und sorgt somit für besseren Durchsatz unterwegs – wenn der Provider mitspielt. Denn in vielen Gegenden kann diese Geschwindigkeit überhaupt nicht erreicht werden.

Das neue iPhone wird für den Herbst 2015 erwartet. Dann werden wir sehen, ob es wirklich nur 16 GB sind, die Apple seinen Kunden gönnt.

(Bildquelle: 9to5mac.com)