Sven 30.06.2015 7:00 Uhr
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Mehr Speicher in den neuen iPhones

16 GB, 64 und 128 GB – das sind die Speichergrößen der aktuellen iPhone-Generation. Zu wenig, wenn man bedenkt das Apps immer größer werden (alleine schon aufgrund der hochauflösenden Retina-Grafiken, die nötig sind) und die Inhalte auch immer mehr Platz auf dem iPhone einnehmen. Mit einer besseren Kamera wenn die Bilder größer, seine Musik möchte man auch immer dabei haben und möglicherweise auch noch das eine oder andere Spiel spielen. Offenbar hat nun Apple auch erkannt, dass Speicherplatz nur durch eins ersetzt werden kann: mehr Speicherplatz. Eine Bericht zufolge sind Samsung und Apple gerade in Verhandlungen darüber, welchen und – vor allem – wie viel Speicher man in die neuen iPhones einbauen könnte.

Denn auch wenn die beiden Unternehmen erbitterte Konkurrenten auf dem Smartphone-Markt sind, ist Samsung doch Apples größter Zulieferer. Ein weiterer möglicher Lieferant für Speicher wäre Toshiba. Doch auch SanDisk könnte eine gewichtige Rolle beim Speicherausbau spielen. Es ist nur natürlich, dass Apple das Risiko streuen und nicht nur von einem Zulieferer abhängig sein möchte.

Welche neuen Speichergrößen man im neuen iPhone 6S und iPhone 6S plus erhalten wird, ist unklar. Am wahrscheinlichsten ist, dass das kleinste Modell mit 16 GB zumindest eine Verdopplung des Speichers erhält. Denn 16 GB Speicher sind für viele Anwendungen schlicht zu wenig. Andererseits sorgt Apple mit einer Reihe von Innovationen softwareseitig dafür, dass iOS selber und Applikationen weniger Speicher auf dem Gerät fressen sollen. Aus dieser Perspektive könnte die Kluft zwischen dem Einstiegsmodell und den höherpreisigen Modellen mit mehr Speicher sogar noch größer werden als bisher.

Die neuen iPhone Modelle werden für September erwartet. So lange werden Beobachter sich noch in Geduld üben müssen.