TIPP: Das iPhone 8 für weniger als 5 €
Sven 09.06.2015 6:00 Uhr
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Apple Music kommt am 30. Juni

Der langerwartete Musikstreaming-Dienst von Apple, Apple Music genannt, startet am 30. Juni. Das haben Tim Cook und seine Kollegen auf der gestrigen Keynote der WWDC 2015 anwesenden Entwicklern präsentiert. In über 100 Ländern soll der Musik-Dienst starten, der auch ein runderneuertes iTunes Radio enthält, starten. In den neuen Radiosendern wird rund um die Uhr moderiertes Radio gespielt werden. Heißen wird das Ganze, das von renommierten DJ’s wie dem Ex-BBC-Mitarbeiter Zane Lowe begleitet und moderiert wird, Beats1. Damit ist auch klar, dass Apple die Streaming-Plattform von Beats technisch weiter nutzt, um einen Einstieg in das Streamen von Musik zu bekommen. Anwender können Apple Music für knappe 10 US-Dollar monatlich abonnieren. Ob das nun 8 Euro (laut Umrechnungskurs) oder 9,99 Euro werden, ist offen. Ein Familienaccount für bis zu vier Mitglieder kostet 14,99 US-Dollar.

Testen können Interessierte den Abodienst 3 Monate lang kostenlos. Apple Music bietet keinen kostenlosen werbefinanzierten Service an, wie das beispielsweise Spotify tut. Für die Nutzung von Apple Music ist eine neue Musik.app. Diese wird mit iOS 8.4 ausgeliefert, das ebenfalls am 30. Juni veröffentlicht werden wird. In der Branche ist Apples neue Ankündigung keine große Überraschung. So twitterte Spotify-Chef Daniel Ek schlicht „Oh ok.“, löschte den Tweet dann aber kurze Zeit später wieder. Nicht nur auf Apple-Geräten wird man Apple Musik nutzen können, sondern auch unter Windows und – ein Novum – Android. Apple möchte mit einem guten Service Werbung für die eigene Marke und nicht zuletzt seine Geräte machen. Natürlich hofft der iPhone-Hersteller, einige Anwender von iOS und dem Apple-Ökosystem überzeugen zu können.

Die Musikauswahl ist mit knapp 30 Millionen Songs quasi „Firmenstandard“. Ein soziales Netzwerk rund um Musik soll Nachwuchskünstler, Superstars und Fans enger zusammenrücken lassen. Apple tauft dieses neue Medium „Connect“. Der Rapper Drake hat auf der Keynote ein flammendes Plädoyer dafür gehalten, dass die Interaktion mit seinen Fans für moderne Künstler essentiell sei. Daran, dass Apple mit dem gefloppten Ping bereits einen ähnlichen Versuch unternommen hatte und gescheitert ist, wollte gestern am späten Abend niemand erinnert werden. Insgesamt ist Apple Music keine große Überraschung, sondern logische Folge der Veränderungen im Musik-Markt. Wie sich Apple Music benutzen lässt und ob es wirklich die Revolution ist, von der Jimmy Iovine sprach, werden wir iin einem ausführlichen Review nach Veröffentlichung von iOS 8.4 ergründen. Entwickler mit kostenpflichtigem Account können eine Beta von iOS 8.4 bereits heute herunter laden und testen.