Sven 19.05.2015 9:47 Uhr
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Spotify und Starbucks kooperieren langfristig

Musik und Kaffee. Für viele Menschen gehört das einfach zur Entspannung dazu. Das dachte sich wohl auch Amerikas Nummer 1 Kaffeeröster Starbucks und vereinbarte mit dem Weltmarktführer in Sachen Musikstreaming, Spotify eine Kooperation. Im Spotify-Blog kann detailliert nachgelesen werden, wie es zu dem Deal kam. Starbucks hat eine lange Geschichte in Sachen Musik. Denn passende akustische Untermalung gehört einfach in jeder der vielen tausend Filialen zum Kaffeegenuss. Mit Sonder-CDs und Compilations ausgewählter Künstler hat der Kaffeekonzern bereits in der Vergangenheit eine Menge Musik gemacht. Viele dieser Compilations gingen in die Charts.

Starbucks und Spotify kooperierenErste Amtshandlung im Rahmen des Spotify-Deals: Alle Starbucks-Mitarbeiter erhalten ein kostenloses Premium-Abo für den Musikdienst aus Schweden. In näherer Zukunft ist geplant, die Playlists in den einzelnen Stores auf für Kunden des eigenen Punkteprogramms „Stars as Currency” zu öffnen. So können die Kunden aktiv mitbestimmen, welcher Sound in den Läden läuft. Punkte für einen Gratiskaffee kann bekommen, wer ein Spotify-Abo über die Starbucks-App abschließt. So hofft Spotify natürlich auf mehr zahlende Kunden und Starbucks auf mehr musikverliebte Kaffeegenießer. In der Spotify-App (App Store Link) wird es eine eigene Abteilung geben, die die Starbucks-Listen für alle Kunden bereithält.

Bemerkenswert ist, dass Starbucks – langjähriger Partner von Apple – nicht auf den Start dessen Musikstreaming-Dienstes (vermutlich Apple Music genannt) warten will, sondern sich zu einer Partnerschaft mit Spotify entschließt. Dabei ist das Klischee, des mit Apple-Gadgets bewaffneten, Starbucks-Kaffee schlürfenden Hipsters geradezu ikonisch.