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Sven 08.05.2015 7:06 Uhr
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Spotify erhöht den Druck auf Apple

Wettbewerbswidriges Verhalten ist es was Spotify, der Marktführer in Sachen Musikstreaming, dem iPhone-Hersteller vorwirft. Dieser soll als größter Musikhändler der Welt seine marktbeherrschende Position ausnutzen wollen, um bessere Konditionen für sich und im Gegenzug eine Verschlechterung der Bedingungen für die Konkurrenz zu erwirken. Die Handelsaufsicht FTC ermittelt bereits gegen Apple, es wird allgemein vermutet, dass Spotify hinter der Beschwerde steckt, die die Ermittlungen ins Rollen gebracht hat. Bewiesen ist das freilich nicht. Bei der neuen Beschwerde geht es um die so genannte „Apple Tax„.

Die „Applesteuer“. Damit ist gemeint, dass sich der Mac-Hersteller von jedem App-Kauf, Musik-Donwload oder In-App-Purchase satte 30% als Verkaufsprovision einsteckt. Als Konsequenz daraus hat Spotify den Preis für das Monatsabo erhöht – wenn man es über einen In-App-Kauf erwirbt. Was sonst rund 10 Dollar kostet wird bei einem Kauf über die Spotify App wegen der Applesteuer rund 30 Prozent teurer. 12,99 US-Dollar werden dann fällig. Der Zweck, der hinter dieser Maßnahme steckt scheint klar: Spotify möchte den Anwendern klar vor Augen führen, wer hier abkassieren will.

Apple wird seinen eigenen Musikstreaming-Dienst vermutlich im Rahmen der im Juni stattfindenden Entwicklerkonferenz WWDC starten wollen. Die Vorbereitungen und Vertragsverhandlungen laufen auf Hochtouren. Noch ist auch nicht sicher, wie viel der neue Service von Apple kosten wird. Doch die Konkurrenz bringt sich schon mal in Stellung. Apple wird der Wind durch die etablierten Dienste stark ins Gesicht wehen. Wie sehr die Konkurrenz in diesem Markt dsa Geschäft beleben wird, bleibt abzuwarten. Die neuerliche Breitseite von Spotify wird vermutlich nicht die letzte bleiben.