Sven 27.04.2015 6:03 Uhr
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Easter Egg in iOS bleibt nahezu zwei Jahre unentdeckt

Easter Egg in iOS bleibt nahezu zwei Jahre unentdecktVon einem Easter Egg spricht man, wenn eine Funktion tief im System versteckt ist und man dieser durch puren Zufall auf die Spur kommt. So haben beispielweise frühe Windows-Versionen in einigen „Info“-Dialoge Minispiele freigegeben, wenn man eine besondere Tastenkombination während der Anzeige drückte. Ein anderes Beispiel: In dem in den 90ern veröffentlichten PC-Spiel „Day of the Tentacle“ konnte man mit einem kleinen Trick den Vorgänger „Maniac Mansion“ zocken. Ganz so spektakulär ist das nun in iOS entdeckte Osterei nicht. Das Logo der App für Sprachmemos zeigt eine Wellenkurve. Das ist noch nichts besonderes. Doch Mike Rundle hat entdeckt, dass die Kurve genau die Wellenform zeigt, die entsteht, wenn man „Apple“ ins Mikrofon spricht.

Sprachmemo-EiEin weiteres iOS-Easter Egg ist das Logo von Karten. Die Adresse, die hier gezeigt wird, ist der Infinite Loop 1 in Cupertino – die Anschrift von Apples Konzernzentrale. Andere bekannte Easter Eggs kommen in Siri vor, Apples Sprachassistentin beispielsweise antwortet auf manche Fragen recht zweideutig. Auch auf dem Mac kann man eine Menge Referenzen finden. So trägt das Logo des Präsentationswerkzeuges Keynote den Text aus dem Song „The Bitch of Living“ von Duncan Sheik. Der Song entstammt dem Broadway-Musical „Spring Awakening“.

Dass das Sprachmemo-Ei erst zwei Jahre nach Erscheinen des Re-Designs von iOS durch Version 7 wirklich „entdeckt“ wurde, ist bemerkenswert. Die Lösung lag so nahe und vor aller Augen.