TIPP: Das iPhone 8 für weniger als 5 €
Sven 27.02.2015 15:06 Uhr
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„Pay what you want“ – Deutscher Entwickler experimentiert mit variablen Preisen

„Pay what you want“ - Deutscher Entwickler experimentiert mit variablen PreisenDer deutsche App-Entwickler Philipp Stollenmayer hat ein Knobelspiel mit Namen „Okay?“ auf den Markt gebracht. Das Spielprinzip ist recht einfach erklärt: Man bugsiert einen farbigen Ball durch Hindernisse hindurch und erzeugt auf diesem Wege direkt Melodien und kleine Klangwelten. Das macht durchaus Spaß, trotzdem wäre das noch nichts spektakuläres. Diese Art von Spielen gibt es schon eine Weile lang im App Store. Doch das Bezahlmodell, dass sich Stollenmayer ausgedacht hat, ist neu.

Zahle, was du willstNach 20 von 75 absolvierten Leveln wird der Anwender gefragt, ob er denn bereit wäre, für das Spiel zu bezahlen. Nun kann dieser sich eine Preisstufe von 0 bis knapp 9 Euro frei aussuchen und das Spiel weiterhin spielen. Es ist also dem Spieler selbst überlassen, was er für seine weitere Unterhaltung gerne ausgeben möchte. Ein nicht unerhebliches Risiko für die Macher der Software. Dem Entwickler scheint durchaus klar zu sein, dass viele Menschen das Angebot nutzen werden, ohne zu bezahlen:

“Das Ungewöhnliche ist das Bezahlsystem: Jeder zahlt so viel, wie ihm das Spiel wert ist, von 0 bis 8,99 Euro. Das ist ein Experiment, und es ist schon klar, dass die allermeisten nichts dafür zahlen werden. Ich bin trotzdem sehr gespannt, ob sich das am Ende rechnet”
– Philipp Stollenmayer, Entwickler von Okay?

Das verriet der Programmierer den Kollegen von appgefahren.de.

Ob Apple glücklich darüber ist, dass die Kunden den Preis einer App selbst bestimmen können? In den Bedingungen steht nichts von einem Preisstaffel-Verbot. Und schließlich bietet der iPhone-Hersteller ja einen In-App-Kauf für Null Euro an. Nun hat endlich jemand erkannt, wofür diese Option nützlich ist.