Sven 13.02.2015 16:44 Uhr
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Apple erlaubt Apps, die über Haschisch informieren

Die Haltung vieler Bundesstaaten in den USA zum Thema Marihuana ändert sich derzeit. Das äußert sich in einer veränderten Gesetzgebung in immer mehr amerikanischen Staaten. Zunehmend legalisieren die Behörden den Konsum von Haschisch, wenn auch teilweise „nur“ zu medizinischen Zwecken. Apple will offenbar kein Spielverderber sein und lässt Apps in den App Store, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Noch vor Jahren war das undenkbar. Die Thematisierung von Drogen in einer App war ein Garant für den Rausschmiss aus dem lukrativen App Store.

Apps die über Haschisch informierenDoch völlig ohne Regelung geht es dann doch nicht. Um eine entsprechende App abzurufen muss sich der Kunde in einem Bundesstaat befinden, der Marihuana legalisiert hat. Das sind mittlerweile bereits 23. In anderen Staaten, auch ausserhalb der USA, bleiben Weed-Apps verboten. Dieses so genannte Geo-Fencing sperrt Inhalte, die in dem jeweiligen Land nicht erlaubt sind.

Bemerkenswert ist der Kurswechsel Apples trotzdem. Denn der Konzern gilt nicht gerade als liberal, was die individuelle Lebensweise seiner Kunden und den Konsum angeht. In den App Store-Regeln heißt es sinngemäß, dass Apps, die zum Konsum von Alkohol oder Drogen „anregen“, verboten sind.