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Sven 11.02.2015 6:34 Uhr
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WhatsSpy: Erneute Probleme bei WhatsApps Privatsphärenschutz

Viel braucht man nicht, um einen WhatsApp-Nutzer komplett auszuspionieren. Die neue Software WhatsSpy von Maikel Zweerink kann den Status jedes WhatsApp-Nutzers überwachen. Egal, wie dieser seine Privatsphären-Einstellungen gesetzt hat. Das berichtet unter anderem bild.de  Lediglich ein kleiner Linux-Server ist notwendig, auf dem das Programm dann installiert werden muss. Da viele Leser heutzutage ein NAS-System einsetzen, befindet sich meist ein Linux-Rechner bereits im Haus. praktischerweise läuft dieser auch noch rund um die Uhr.

Damit könnte man dann komplett Online-Profile des überwachten Opfers erstellen. Denn die Online-Stempel, die WhatsApp zu verbergen vorgibt, kann man trotzdem einsehen. Indem man eine Schwachstelle in der Implementierung des Services ausnutzt.

WhatsSpyWhatsApp hatte schon in der Vergangenheit Ärger mit dem unberechtigten Auslesen dieser Status. Erst vor wenigen Monaten gelang es Ulmer Studenten, ein komplettes Bewegungsprofil hunderter Kommilitonen zu erstellen. Diese wussten allerdings von dem Vorhaben. Die Vorgehensweise der studentischen Hacker war dabei ganz ähnlich. Die jungen Forscher konnten so beispielsweise genau sehen, welche Personen sich auf einer Party getroffen hatten und wann die Anwender üblicherweise ins Bett gingen. Bislang hat die Plattform, die zu Facebook gehört, kein Statement abgegeben und schweigt sich auch über die neueste Sicherheitslücke konsequent aus.