Melanie 29.01.2015 16:48 Uhr
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Apple bekommt Patent für Ansteck-Gamepad

Apple hat jetzt ein Patent auf ein Gamepad erteilt bekommen, in das Geräte wie das iPhone eingesteckt werden könnten, was dann eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten bieten würde.

So gäbe es neben verschiedenen Aktionstasten und Steuerungsoptionen wie etwa einem Mini-Joystick auch beispielsweise die Gelegenheit, einen zusätzlichen Akku einzusetzen, der das Gamepad selbst oder das iPhone mit Energie versorgt. Ein Mikrofon, eine Kamera, ein weiterer Bildschirm sowie Lautsprecher könnten ebenfalls angeschlossen werden. Spiele umständlich auf dem Touchscreen zu steuern, wäre dann nicht mehr nötig.

Viele Verwendungsmöglichkeiten denkbar

Eingereicht wurde das Patent bereits im Jahr 2008. Jetzt hat das US-Patent- und Markenamt den Antrag beziehungsweise das Ansteck-Gamepad schließlich als „Spiel-Accessoire für tragbare elektronische Geräte“ bewilligt.

Die perfekte Kommunikation zwischen dem Gamepad und dem eingesteckten mobilen Gerät soll durch eine integrierte Schnittstelle sichergestellt sein. Zudem soll ein beweglicher, drehbarer Steckereinsatz für eine bequeme Bedienbarkeit sorgen.

Allerdings könnte die Verbindung auch drahtlos geschehen, was für den Nutzer teilweise noch einfacher wäre. So könnten die Geräte sowohl bei Online-Multiplayer-Spielen als auch bei Games, bei denen nur zwei Personen gegeneinander spielen, über Wi-Fi oder Bluetooth miteinander kommunizieren.

Doch nicht nur für die Steuerung von Spielen könnte das Ansteck-Gamepad dienen. Wie Apple mitteilte, könnte es in einer leicht abgewandelten Version auch als Aufsteck-Tastatur genutzt werden. Außerdem könnte es bei Bedarf zum Beispiel drahtlos mit TV-Geräten oder dem hauseigenen Audio-System verbunden werden.

Unklar, ob das Gamepad tatsächlich entwickelt wird

Versuche, ein gutes Gamepad zu entwickeln, gab es bislang einige. Innerhalb Apples Lizenzprogramms „Made for iPhone“ wurden bereits verschiedene Modelle entworfen, die etwa für das iPhone oder das iPad verwendet werden können.

Ob Apple nun aber tatsächlich plant, das erteilte Patent auch in die Tat umzusetzen, ein entsprechendes Ansteck-Gamepad zu entwickeln und es anschließend in die Läden zu bringen, ist allerdings noch unklar.