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Vorsicht bei App-Abos: Neue Regel könnte euch Geld kosten!

News: 18.05.2022, 11 Uhr • Lesezeit: 2 Minuten

Bislang musste man einer Abo-Preiserhöhung im App Store immer aktiv zustimmen. Eine neue Regel sorgt nun dafür, dass Preissteigerungen nur noch angekündigt, aber nicht mehr vom Nutzer bewusst abgenickt werden müssen. Wer den Hinweis auf die Preisänderung übersieht, zahlt automatisch mehr – auch wenn dies nicht gewollt ist.

Neue Regel: Keine Zustimmung mehr bei Abo-Preiserhöhungen

Im Gegensatz zur Einmalzahlung müsst ihr euch bei einem App-Abo das Nutzungsrecht für die jeweilige Anwendung regelmäßig neu erkaufen. Da es für die Anbieter so auf lange Sicht mehr zu holen gibt, stellen immer mehr Entwickler auf die wiederkehrenden Zahlungen um. Bisher mussten Nutzer einer Preiserhöhung immer ausdrücklich zustimmen, bevor ein Abo mit dem neuen Preis automatisch weiterlaufen konnte. Ansonsten wurde das Abo zum Ende des Abrechungszeitraums beendet.

Eine Änderung in den App Store Regeln (via Apple) sorgt nun dafür, dass eine Abo-Preissteigerung keiner Zustimmung seitens der Nutzer mehr bedarf. Es wird also nur noch via E-Mail, Push-Mitteilung oder In-App-Nachricht über den neuen Preis informiert, woraufhin die Nutzer das Abo dann ganz normal kündigen können. Ein offizielles „Ja“ der Abonnenten zur Preiserhöhung ist nicht mehr erforderlich. Im schlimmsten Fall wird ein Abo dann automatisch zum neuen Preis verlängert, auch wenn das eigentlich gar nicht gewollt ist.

Warum macht Apple das?

Wie der offiziellen Pressemitteilung zu diesem Thema zu entnehmen, geht es Apple bei der Regeländerung insbesondere darum, ein unbeabsichtigtes Beenden von Abos zu verhindern. Dies sei wohl in der Vergangenheit öfters vorgekommen, sodass betroffene Nutzer das Abonnement erneut abschließen mussten. Mit der neuen Regel will Apple also scheinbar den Abo-Prozess für die Kunden komfortabler gestalten. Wer jedoch die Info zur Preiserhöhungen übersieht, eigentlich nicht einverstanden ist und daraufhin nicht kündigt, zahlt erstmal den höheren Preis, bevor das Abo beendet werden kann.

Missbrauch verhindern: Apple deckelt Preiserhöhung

Damit seitens der Anbieter kein Schindluder mit der neuen Regel getrieben wird, hat Apple die Möglichkeit, die Preise zu erhöhen, gedeckelt. So darf eine Erhöhung zum einen nur einmal im Jahr stattfinden. Zum anderen darf der neue Preis – sowohl bei Monats- als auch Jahresabos – nicht mehr als 50 Prozent des alten Preises betragen. In absoluten Zahlen spricht Apple im Pressetext von nicht mehr als 5 US Dollar für ein Monatsabo und nicht mehr als 50 US Dollar für ein Jahresabo. Bislang liegt Apples Statement zu dem Thema nur in englischer Sprache vor. Die Euro-Beträge dürften sich jedoch wie immer an den Dollar-Werten orientieren.

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