News vom 15.09.2021 0:07 Uhr

Das neue iPhone 13 – Alle Neuheiten & Highlights im Überblick

Mit dem iPhone 13 hat Apple im Rahmen seines alljährlichen Special-Events im September, das Pandemie-bedingt wieder komplett online abgehalten wurde, die allerneueste iPhone-Generation vorgestellt. Wie erwartet, schickt Cupertino wieder vier verschiedene iPhones ins Rennen: die Standard-Modelle iPhone 13 und iPhone 13 mini sowie die im höheren Preissegment angesiedelten iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max, die mit exklusiven Funktionen und Features überzeugen wollen. Welche Neuheiten und Highlights euch mit der iPhone 13 Serie erwarten, zeigen wir euch in unserem Überblick.

Design & Größen

Auch in diesem Jahr präsentiert uns Apple wieder eine neue iPhone-Generation in 4 verschiedenen Ausführungen. Das iPhone 13 kommt als mini mit 5,4 Zoll Bildschirm und als Standard-Version mit einer Bilddiagonalen von 6,1 Zoll. Das iPhone 13 mit dem Pro und Pro Max Namenszusatz, die wie immer auch einen erweiterten Funktionsumfang mit sich bringen, kommen mit einem 6,1 Zoll bzw. 6,7 Zoll großen Display. In Sachen Bildschirmgröße hat sich im Vergleich zum Vorgänger also nichts geändert.

Das neue iPhone 13 und iPhone 13 mini (Bild: Apple)

Das neue iPhone 13 und iPhone 13 mini (Bild: Apple)

Auch das kantigere Design des letztjährigen iPhone 12 hat Apple beim neuen 13er beibehalten. Das Rahmenmaterial besteht weiterhin aus Aluminium (iPhone 13, iPhone 13 mini) und aus Edelstahl (iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max). Die Vorderseite wird wieder durch das extrem widerstandsfähige „Ceramic Shield“-Material verstärkt. Einzig bei der Dicke und dem Gewicht gibt es Unterschiede. So kommt die neueste iPhone-Generation minimal dicker und mit ein paar Gramm mehr auf den Rippen daher als die iPhone 12 Serie. Zudem sind die Kameralinsen beim iPhone 13 mini und dem iPhone 13 nun diagonal angelegt. Auch bei der „Notch“, welche das Kamerasystem für die Face ID Gesichtserkennung beherbergt, hat Apple Hand angelegt: Diese ist nun 20 % kleiner und gibt somit mehr Bildschirmfläche frei.

Das neue iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max

Das neue iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max (Bild: Apple)

Was die Farbauswahl anbelangt, so kommen das iPhone 13 mini und das iPhone 13 in Weiß (Polarstern), Schwarz (Mitternacht), Blau, Rosé und Rot. Bei den Pro-Modellen gesellt sich zu den bekannten Farben Silber, Graphit und Gold das neue Sierrablau dazu.

Display

Auch bei der Displaytechnik hat Apple erwartungsgemäß eine Schippe draufgelegt. So erreicht das Super Retina XDR Display des iPhone 13 und 13 mini bis zu 1200 nits bei HDR-Inhalten. Mit normaler Darstellung ist hingegen eine maximale Helligkeit von 800 nits möglich, wodurch das neue Display laut Apple 28 % heller leuchtet als bisher. So sind Bildschirminhalte bei strahlender Sonne noch besser zu erkennen. Die höherpreisigen Pro-Modelle schaffen dabei sogar eine maximale Helligkeit von bis zu 1000 nits, was einem Zuwachs von etwa 25 % entspricht.

Zudem kommt bei diesen nun endlich auch die neue ProMotion-Technik mit Bildwiederholraten bis 120 Hertz zum Einsatz. Damit können die Displays der Pro-Geräte pro Sekunde doppelt so viele Bilder anzeigen wie bisher. Die Technik, die bereits seit einiger Zeit auch in den iPad-Pro-Modelle arbeitet, sorgt demnach für schnellere Reaktionen und flüssigeres Scrollen am Bildschirm. Interessant: Um den erhöhten Stromverbrauch durch die ProMotion-Technik in den Griff zu kriegen, passt das Display die Bildwiederholraten automatisch an die jeweilige Nutzung an.

Kamera

Wie bei jedem iPhone-Update spendiert Apple auch der Kamera einige Verbesserungen und Neuerungen. So dürfen sich das iPhone 13 und 13 mini über eine optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung freuen, die im letzten Jahr den Pro-Versionen vorbehalten war. Diese sorgt dafür, dass sich der Sensor mitbewegt, um Verwacklungen auszugleichen und die Aufnahme zu stabiliseren. Die verbesserte Weitwinkel-Kamera erhält zudem einen größeren Sensor, mit dem die Hauptkamera 47 % mehr Licht einfängt und somit das Bildrauschen weiter reduziert. Das kommt insbesondere der Bildqualität von Aufnahmen bei wenig Licht zugute.

Ein neues Feature, das Apple „fotografische Stile“ nennt, ermöglicht beim Fotografieren Bildeinstellungen für Farbton und Wärme, ohne die natürliche Optik von Hauttönen oder des Himmels zu verändern. Der neue Kinomodus erlaubt zudem ein schnelles Fokussieren vom Vordergrund auf den Hintergrund und umgekehrt („Schärfenverlagerung“). Der Effekt dürfte den meisten Nutzern bereits vom Porträt-Fotomodus mit seinem weichgezeichneten Hintergrund und dem scharfen Motiv im Vordergrund bekannt vorkommen.

Während die neuen computergestützen Fotofunktionen auf allen iPhone 13 Modellen zur Verfügung stehen, gibt es jedoch auch ein paar Neuerungen, von denen nur die teureren Pro-Geräte profitieren. So sind mit der Ultraweitwinkel-Kamera im neuen Makromodus für extreme Nahaufnahmen aus einer Entfernung von 2 cm möglich. Dank größerer Sensoren nehmen die Weitwinkel- und die Ultraweitwinkel-Kamera noch mehr Licht auf, was für schärfere Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen sorgt. Das Tele-Objektiv ermöglicht bei beiden Pro-Modellen einen dreifachen optischen Zoom. Bisher war hier nur ein 2,5-faches (iPhone 12 Pro Max) bzw. 2-faches (iPhone 12 Pro) optisches Einzoomen möglich. Der LiDAR-Scanner, welcher wieder exklusiv bei den Pro-Modellen mit an Bord ist, erlaubt zudem Porträtfotos im Nachtmodus, einen schnelleren Autofokus und Vorteile bei Augmented Reality Anwendungen.

Prozessor & Akkuleistung

Erwartungsgemäß erhält die neue iPhone 13 Serie auch einen neuen Chip. Dabei handelt es sich um den verbesserten 6-kernigen A15 Bionic Prozessor aus eigener Entwicklung, welcher beim iPhone 13 und 13 mini bis zu 50 % mehr Geschwindigkeit sowie eine bis zu 30 % schnellere Grafik-Performance als die Konkurrenz bieten soll. Der im 5-Nanometer-Verfahren gefertigte Chip soll zudem noch effizienter arbeiten als bisher. Beim iPhone 13 Pro und 13 Pro Max soll die Grafikeinheit dank ihrer fünf Kerne (bei den Basis-Modellen sind es „nur“ vier) sogar bis zu 50 % schneller arbeiten als es die Konkurrenz vermag.

Was die Akku-Kapazität anbelangt, so gibt Apple traditionell keine genauen Leistungsdaten preis. Laut eigenem Bekunden soll das iPhone 13 jedoch 2,5 Stunden länger durchhalten als das Vorgänger-Modell. Auch das große iPhone 13 Pro Max soll laut Apple 2,5 Stunden länger laufen als das iPhone 12 Pro Max. Beim iPhone 13 Pro und iPhone 13 mini verspricht Apple jeweils eine bis zu 1,5 Stunden längere Akkulaufzeit, verweist im Kleingedruckten jedoch gleichzeitig auf mögliche Abweichungen von den Werten in Abhängigkeit der individuellen Nutzung und getroffenen Einstellungen auf den Geräten. Ob sich die Akkulaufzeiten in etwa so bewahrheiten, wird sich dann erst in der Praxis zeigen.

Verfügbarkeit & Preise

Vorbestellbar sind die neuen iPhone-Modelle ab dem 17. September 2021 in Apples Online-Shop. Die Auslieferung beginnt dann eine Woche später am 24. September 2021. Erwähnenswert an dieser Stelle ist auch die Tatsache, dass die neuen iPhone 13 Modelle im Vergleich zur iPhone 12 Serie aus dem letzten Jahr nicht teurer geworden sind. Zudem verzichtet Apple beim iPhone 13 und 13 mini auf die 64 GB-Ausführungen, die mittlerweile wohl als nicht mehr zeitgemäß angesehen wird. Stattdessen startet die Basis-Version des iPhone 13 wie die Pro-Varianten mit 128 GB. Bei den Pro-Geräten ist mit 1 Terabyte zudem eine weitere große Speicheroption hinzugekommen, die jedoch auch mit einem saftigen Aufpreis verbunden ist.

Kostenpunkt iPhone 13 mini:

  • 128 GB-Variante: 799,00 €
  • 256 GB-Variante: 919,00 €
  • 512 GB-Variante: 1.149,00 €

Kostenpunkt iPhone 13:

  • 128 GB-Variante: 899,00 €
  • 256 GB-Variante: 1019,00 €
  • 512 GB-Variante: 1.249,00 €

Kostenpunkt iPhone 13 Pro:

  • 128 GB-Variante: 1.149,00 €
  • 256 GB-Variante: 1.269,00 €
  • 512 GB-Variante: 1.499,00 €
  • 1 TB-Variante: 1.729,00 €

Kostenpunkt iPhone 13 Pro Max:

  • 128 GB-Variante: 1.249,00 €
  • 256 GB-Variante: 1.369,00 €
  • 512 GB-Variante: 1.599,00 €
  • 1 TB-Variante: 1.829,00 €

Fazit

Mit der neuen iPhone 13 Serie scheint Apple vor allem Modellpflege zu betreiben, denn wirkliche Innovationen, die für einen gewissen Wow-Effekt sorgen könnten, lässt die neueste iPhone-Generation größtenteils vermissen. So orientieren sich alle vier iPhone 13 Ausführungen optisch am Vorgängermodell aus dem letzten Jahr. Auch die Bildschirmgrößen bleiben mit 5,4 Zoll (iPhone 13 mini), 6,1 Zoll (iPhone 13, iPhone 13 Pro) und 6,7 Zoll (iPhone 13 Pro Max) unverändert. Nach dem großen Design-Update beim iPhone 12 war aber ohnehin nicht mit einer neuen Aufmachung zu rechnen. Dennoch hat es sich Apple nicht nehmen lassen, für zahlreiche Verbesserungen unter der Haube zu sorgen.

Die etwas günstigeren Standard-Modelle iPhone 13 und iPhone 13 mini erhalten mit dem neuen A15 Bionic Chip einen verbesserten Prozessor, der laut Apple der schnellste auf dem Markt ist. Auch die Display-Helligkeit wurde zu Gunsten einer besseren Erkennbarkeit der Bildschirminhalte bei strahlender Sonne optimiert. Hervorzuheben ist auch die neu hinzugekommene Sensorverschiebung bei der optischen Bildstabilisierung und die um bis zu 2,5 Stunden (iPhone 13) bzw. 1,5 Stunden (iPhone 13 mini) verbesserte Akkulaufzeit. Hier darf sich angesprochen fühlen, wer über ein kleineres Budget verfügt und auf das ein oder andere Extra im Foto- und Videobereich verzichten kann.

Die teureren und im High-End-Bereich verorteten Pro-Modelle hat Apple wie immer mit zusätzlichen und exklusiven Features bedacht. So leuchtet das Display auch hier heller als bisher und sorgt für eine bessere Lesbarkeit. Die neue ProMotion-Technik, welche die Anzeige von doppelt so viele Bildern pro Sekunde ermöglicht, sorgt für flüssigere Darstellungen bei Spiele-Apps und beim Scrollen. Das lichtstärkere Kamerasystem erlaubt eine noch bessere Bildqualität bei wenig Licht. Zudem sind erstmals Makrofotos für extreme Nahaufnahmen und ein dreifacher optischer Zoom möglich. Mit den Pro-Modellen visiert Apple also insbesondere Nutzer an, die großen Wert auf professionelle Foto- und Video-Funktionen legen.

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