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Die Geschichte des Apple iPhone

Im Jahre 2007 revolutionierte Apple mit dem ersten iPhone den Smartphone Markt. Auch wenn das erste iPhone, auch iPhone 2G genannt, eher das Apple-affine Publikum ansprach, änderte sich dies spätestens mit dem Erscheinen des iPhone 3G 2008. Dank der vielen neuen Funktionen und einem günstigeren Preis, sprach das iPhone 3G die Menschen an, die Steve Jobs anfänglich mit der neuen Technik erreichen wollte: den normale Verbraucher.

In den darauffolgenden Jahren setzte sich der Höhenflug des iPhones weiter fort. Um Euch einen Einblick in den Werdegang des Apple-Smartphones zu geben, findet ihr hier Einzelheiten über jedes einzelne Modell sowie Angaben zu Meilensteinen, die Apple mit den verschiedenen Versionen gesetzt hat.

Tipp: Keine Ahnung, welches iPhone-Modell ist besitzt? In einem anderen Artikel zeigen wir euch, wie ihr herausfindet, welches iPhone ihr habt!

Von der Idee zum fertigen Produkt

Die Idee zur Entwicklung eines iPhones hatte Steve Jobs schon Anfang der 2000er. Als 2004 die Entwicklung begonnen hat, waren noch Namen wie TelePod, Mobi oder auch TriPod im Spiel bevor man sich letztendlich auf iPhone geeinigt hat. Wenn man aber z.B. auf den Namen TriPod achtet, erfährt man viel über die Idee, die hinter dem iPhone stand. Es sollte drei wesentliche Hauptfunktionen miteinander in einem Gerät verbinden: Telefonieren, Surfen und Musik hören. In diesem Zusammenhang spielt auch das „i“ in iPhone ein wichtige Rolle.

Am 29.Juni 2007 war es dann soweit: Das erste iPhone eroberte die Ladenregale. Und auch wenn es teuer und exklusiv war, so war es bereits zu Beginn äußerst erfolgreich. Allein im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2007, wurden nach Apples Angaben ungefähr 1,1 Millionen iPhones verkauft. Verglichen mit heutigen iPhone-Generationen könnte man das erste iPhone in technischer Hinsicht als „Witz“ bezeichnen, doch ebnete es einen neuen Weg in der Mobilfunkbranche. Mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln, einer 2 Megapixel Kamera, einem 412 MHz Prozessor und gerade mal 4GB Speicherplatz, war es dennoch der Maßstab für den modernen Smartphone Markt, der in den darauffolgenden Jahren von Apple weiter revolutioniert werden würde.

Das Smartphone für die breite Masse

Der nächste größere Sprung kam dann mit dem iPhone 3GS. Das dritte Smartphone der iPhone-Reihe kam im Juni 2009 auf dem Markt und machte seinem Namen alle Ehre. Das S steht nämlich für „Speed“ und genau damit konnte dieses Modell punkten. Ein neuer Hauptprozessor mit 600 MHz und eine Übertragungsgeschwindigkeit im Download von 7.2 Mbit/ anstatt wie bei den Vorgängermodell von 3.6 Mbit/s und doppelt soviel Arbeitsspeicher (256 MB) machten das iPhone deutlich schneller. Zusätzlich wurde eine neue Kamera mit 3 Megapixeln installiert und besaß zum ersten Mal Autofokus und Weißabgleich.

Die Konkurrenz holt auf

Obwohl Apple sich über eine wachsende Beliebtheit freuen konnte, machte die Konkurrenz Druck auf den Konzern. Unterschiedliche Hersteller und eine steigende Auswahl an Touchscreen-Geräten, die auch mit einem eigenen App Store wie den Android Market oder dem Ovi Store von Nokia aufwarten konnten, zwangen Apple zu einer Runderneuerung ihres Smartphone. Dieses Meisterstrück vollbrachte Apple 2010 mit dem iPhone 4. Ein Handy, das sich mehr als alles andere in den Köpfen der Verbraucher verankern sollte.

Mit einem dünneren Gehäuse, kratzfestem Sicherheitsglas und Edelstahl sprach das neue Design des iPhone 4 viele Nutzer an, die vorher mit der Marke nichts anfangen konnten. Die Technik bekam eine Runderneuerung, so kam ein A4 Chip mit 1.000 MHz mit 512 MB Arbeitsspeicher zum Einsatz. Die Auflösung wurde auf 960* x 640 Pixel erhöht und die Kamera konnte mit 5-Megapixel, einem LED-Blitz und Videos in HD Format punkten. Weiterhin führte das Modell die Micro-SIM-Karte ein und das bisherige Betriebssystem iPhone OS erhielt den offiziellen Namen iOS.

Im darauffolgenden Jahr 2010 kam das iPhone 4s. Dieses Mal stand das S aber nicht für „Speed“, sondern für „Siri“. Die neue Sprachsteuerung war das Highlight des iPhone 4S und zog viele Menschen in ihren Bann. Desweiteren setzte Apple mit einem A5 Chip zum ersten Mal auf einen Dual-Core-Prozessor, der zwar nur eine Taktrate von 800 MHz hatte, aber die ganze Konkurrenz hinter sich ließ. Die Kamera wurde nochmals verbessert und konnte mit 8-Megapixeln jetzt auch Videos in Full HD aufnehmen. Die neue Version des Betriebssystems iOS 5 unterstütze jetzt auch zusätzlich zum GPS das GLONASS-Navigationssystem.

Die 5er Reihe des Smartphones – Apple bricht den Jahresrhythmus

In der 6. Generations schickte Apple das iPhone 5 in den Kampf gegen die Konkurrenz mit Quad-Core Smartphones. Das erste, was beim neuen iPhone gleich auffiel: Man, dass ist doch größer geworden. Mit einem 4-Zoll-Display bei einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln war das neue Modell deutlich größer als seine Vorgänger, mit 112 Gramm aber trotzdem deutlich leichter.

Von der Technik konnte das neue Smartphone aber nicht den Platz an der Sonne einnehmen. Der neue Prozessor-Chip A6, der gegenüber seinem Vorgängermodell eine zweimal schnellere CPU und Grafik bieten soll, konnte allerdings nicht mit den Quad-Core-Modellen der Konkurrenz mithalten. Die Kamera löste weiterhin mit 8 Megapixeln auf, lief aber etwas schneller als die Kameras der Vorgänger und erlaubte Panorama-Aufnahmen und Fotos während einer Videoaufnahme.

Ein Jahr später brach Apple den Rhythmus, jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt zu schicken, und brachte zwei Modelle gleichzeitig auf den Markt: das iPhone 5c und das iPhone 5s. Beginnend mit dem 5c, gab es kein großes technisches Update zum Vorgänger. Es nutzte den gleichen Prozessor sowie die gleiche Kamera. Das Besondere an dem Modell aber war: Es wurde in vielen Farben angeboten, woraufhin man beim „c“ im Namen auf „colour“ schließen könnte. Zudem hatte es einen deutlich geringen Einführungspreis als üblich.

Das neue Flaggschiff von Apple wurde aber das iPhone 5s. Auch hier kommen neue Farben zum Einsatz, doch mit Space Grey, Silber und Gold will man nicht auf „kunterbunt“, sondern auf „exklusiv und modern“ setzen. Zusätzlich hat sich beim iPhone 5s viel mehr in Inneren getan. Der neue A7 Chip setzt zum ersten Mal auf eine 64-Bit Struktur. Damit ist es der erste 64-Bit-Chip, der in einem Smartphone zum Einsatz kommt. Weiter hat das neue Modell eine verbesserte Akkuleistung und wird mit den neuen iOS 7 ausgeliefert. Die Kamera besitzt – bei gleichen 8-Megapixeln Auflösung – eine verbesserte Linse mit höherer Lichtempfindlichkeit. Der Sensor ist jetzt 15 Prozent größer als beim Vorgängermodell. Absolutes Highlight des iPhone 5S ist aber der im Home Button untergebrachte Fingerabdruck-Sensor Touch ID. Dieser soll die bisher übliche Passcode-Eingabe beim Entsperren des Smartphones ablösen und bei Käufen im iTunes Store als Identifizierung dienen.

iPhone 6 – Größer, dünner, schneller

Auch 2014 brachte Apple mit dem iPhone 6 wieder zwei iPhone-Modelle auf den Markt. Größter Unterschied zum Vorjahr war, dass beide Modelle technisch gesehen identisch sind. Sie bringen die gleiche Leistung und haben beide die gleichen Sensoren und Kameras eingebaut. Wo aber genau liegt der Unterschied zwischen dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus? In der Größe! Zum ersten mal und entgegen der Entwicklung von Steve Jobs, wird das iPhone deutlich größer. Mit einem 4,7 Zoll (iPhone 5s im Vergleich: 4 Zoll) großen Display beim Standardmodell iPhone 6 und einem iPad ähnlichen 5,5 Zoll großen Display beim iPhone 6 Plus, will Apple den Wünschen der Kunden gerecht werden. Oder diese einfach nicht an die Konkurrenz verlieren, die bereits alle mit größeren Smartphones große Erfolge feiern.

Die eindeutig stärkste Neuerung in den Modellen, ist der Einsatz einer sehr leistungsstarken Kamera. Zwar löst sie immer noch mit 8 Megapixeln auf, doch punkten kann die Kamera bei der 6er Reihe mit unglaublichen Funktionen. Im Standart Full-HD (1080p), lässt sich jetzt mit 60 FPS (Bilder pro Sekunde) aufnehmen. Mit der verbesserten Slow-Motion Funktion sogar mit 240 FPS. Hier liegt das iPhone 5S, bei dem diese Funktion schon großartig war, mit 120 FPS deutlich zurück. Auch der für Apple Pay grundlegende NFC-Chip wird erstmal im 6er verbaut.

Dazu punktet das neue iPhone durch Schlichtheit. Eine nahezu nahtloser Übergang von Gehäuse und Display, lässt das iPhone wie eine zusammengehörende Oberfläche wirken. Durch das Weglassen von klaren Kanten und Spalten, wirkt das neue Apple Produkt edel und wie gewohnt sehr hochwertig. Es liegt angenehm in der Hand und ist wieder mal ein Blickfang.

Das iPhone der Zukunft

Auf das iPhone 6 folgte erwartungsgemäß das iPhone 6s, welches diesmal mit wirklich innovativen Features aufwarten konnte. Das 6s überraschte erstmals mit der druckempfindlichen 3D Touch Funktion und den animierten Live Photos. Letzteres wurde im Rahmen nachfolgender iOS-Updates um weitere Live Photo Effekte wie dem Boomerang-ähnlichen „Abpraller“ und der Endlosschleife ergänzt. Außerdem verfügte die Kamera des iPhone 6s nun 12 Megapixel anstelle der sonst üblichen 8 Megapixel, was für eine deutlich bessere Bildqualität sorgte.

Tipp: In einem anderen Beitrag zeigen wir euch die besten 3D Touch Tipps und Tricks!

Das iPhone 7 verfügte erstmals über einen digitalen Home Button mit sogenannter Taptic Engine für haptisches Feedback. Diese sorgt mit einem simulierten Klick dafür, dass sich die starre Home-Taste wie ein echter, physischer Home Button verhält. Auch der klassische Kopfhörer-Anschluss ist beim 7er dem Rotstift zum Opfer gefallen. Stattdessen ziert die neue iPhone-Unterseite nur noch ein Lightning-Anschluss, über den das iPhone geladen und Musik ausgegeben wird. Wer gleichzeitig Musik hören und das iPhone aufladen möchte, muss auf zusätzliches Zubehör zurückgreifen. Kopfhörer mit Klinken-Stecker können weiterhin via Lightning-auf-Klinke-Adapter genutzt werden. Zudem ist das iPhone 7 dank IP-Schutzklasse 67 nun auch offiziell wasserdicht.

Die Modelle unterscheiden sich im Design und den Maßen nur geringfügig voneinander. Wie schon das iPhone 6s kam auch das iPhone 7 mit einem Plus-Modell auf den Markt, das erstmals über die exklusive Dual-Kamera verfügte. Ein Tele- und Weitwinkelobjektiv erlaubten erstmals den beliebten Porträtmodus und machten das iPhone damit zum Objekt der Begierde von Hobbyfotografen.

Das dritte iPhone im Bunde, das auf das altbewährte Design setzt und sich zumindest optisch kaum von seinen Vorgängern unterscheidet, ist das iPhone 8. Zu den Top-Features des 8ers gehören die Dual-Kamera (nur iPhone 8 Plus) und der leistungsstarke A11-Bionic-Chip mit Neural Engine. Darüber hinaus macht das iPhone 8 mit dem kabellos Laden-Feature und der Schnellladefunktion auf sich aufmerksam. Kleine aber feine Änderungen sind zudem die Auto HDR Funktion sowie die Unterstützung von HDR10 Inhalten bei der Videowiedergabe.

Generation-X – der Paradigmenwechsel

Zum 10. Geburtstag des iPhones im Jahr 2017 launcht Apple das iPhone X, das sich als erstes Apple-Phone überhaupt vom charakteristischen Rahmen verabschiedete. Das Jubiläums-iPhone ist zwar das teuerste iPhone aller Zeiten, überzeugt dafür mit vielen neuen Features wie einem vollflächigen 5,8 Zoll OLED-Display, dem schnellen A11-Bionic-Chip und Face ID. Die Gesichtserkennung löst Touch ID ab und entsperrt das iPhone allein über einen Gesichtsscan. Mit dem Wegfall des Home Buttons ändert sich zudem die Steuerung des iPhone X. Viele grundlegende Gesten funktionieren nun ein wenig anders wie z. B. das Erstellen von Screenshots am iPhone X oder der iPhone X Reset. Neu sind auch die animierten und eigenen Emojis, die sogenannten Animojis, welche die Mimik des Nutzers auf verschiedene Figuren projizieren und nachempfinden.

Mit dem iPhone XS (Max) und dem iPhone XR macht Apple da weiter, wo es aufgehört hat. Die beiden iPhone X Nachfolger sehen dem Zehner zwar zum Verwechseln ähnlich, verfügen jedoch über ein paar nennenswerte neue Features. Neben dem performanteren A12-Bionic-Chip und noch mehr Schutz vor Wasser und Flüssigkeiten, glänzt das XS mit einem besseren Akku und Dual-SIM-Unterstützung. Das große iPhone XS Max verfügt – bis auf das riesige 6,5 Zoll OLED-Display – über dieselbe technische Ausstattung wie sein kleiner Bruder.

Wer nicht über tausend Euro für ein iPhone ausgeben möchten, kann zum iPhone XR greifen. Das XR ist eine abgespeckte Variante von Apples XS-Flaggschiff und schlägt mit ein paar hundert Euro weniger zu Buche. Die Features können sich dennoch sehen lassen: Neben einem großen 6,1 Zoll LCD-Display kommt hier ebenfalls der schnelle A12-Bionic-Prozessor aus dem XS sowie die True-Depth-Kamera für Face ID zum Einsatz.

Aktuelle iPhones in der Schnellübersicht

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