Sven Apps von

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Hay Day App im Test – Bunte Viecherei

Hay Day App im Test - Bunte ViechereiVon den Machern von „Boom Beach“ und „Clash of Clans“, Supercell, gibt es auch eine weit friedfertigere Simulation: Hay Day. Die bunte Bauernhofsimulation begeistert von der ersten Minute an mit knuffiger Grafik, tollem Sound und eingängigem Spielprinzip. Doch alles der Reihe nach – ist Hay Day „nur“ eine weitere Bauernhofsimulation oder geht das Spielprinzip tiefer? In unserem App Review wollen wir genau diese Frage beantworten. Viel Spaß beim lesen.

Alles so schön grün hier

Alles so schön grün hierDer Profi-Agrarwirt in spe startet auf einer recht grünen und entsprechend unbebauten Wiese. Eine Vogelscheuche nimmt euch bei den ersten Schritten im Hay Day-Universum an die Hand und erklärt euch die Feinheiten des Spiels. Zunächst geht es darum, einzelne Felder zu bewirtschaften und deren Erträge im bereits vorhandenen Silo zu bunkern. Im weiteren Spielverlauf kommen noch eine Menge Dinge mehr dazu, so zum Beispiel eine Hühnerfarm, eine Bäckerei oder eine kleine Viehwirtschaft mit Kühen. Selbstverständlich benötigen alle Tiere Futter, damit sie ihrer „Arbeit“ nachgehen können. Dieses Futter wird seinerseits in einer Futtermühle aus den verschiedenen Getreidesorten produziert. Die Abhängigkeiten sorgen für eine zunehmende Spieltiefe. Mit jedem neuen Erfahrungslevel kommen neue Gebäude, Tiere und Interaktionsmöglichkeiten hinzu. Das macht richtig Spaß. Denn die eigene Farm wächst und wächst.

Alles schon schön bunt hier

Alles schon schön bunt hierDie Grafik setzt Maßstäbe. Ohne Übertreibung kann man behaupten, dass Hay Day unter den fünf Apps ist, die wirklich liebevoll designt sind. Es spielt hier in einer Liga mit Candy Crush Saga und Cut The Rope. Die Tiere auf eurem Hof sind allesamt detailreich und mit witzigen Animationen umgesetzt. Alleine dem bunten Treiben zuzusehen macht schlicht Spaß. Die Soundkulisse ist, wie man es eben von einer Bauernhofsimulation erwartet, ganz schön rustikal. Es wird gegackert, gemuht und geblökt, was das Zeug hält. Sammelt man die Früchte seiner schweißtreibenden Landarbeit ein, so plingt und klingelt es, dass es eine wahre Freude ist. Der Sound ist absolut stimmig und gelungen. Einzig die Hintergrundmusik wird nach ein paar Spielstunden dann doch etwas nervig. Man kann sie aber natürlich jederzeit abstellen.

Soziales Spielen

Soziales SpielenIn Hay Day kann man mit seinen Facebook-Freunden regen Handel treiben. Wer dem Spiel Zugriff auf das eigene Facebook-Profil gewährt, der kann seinen Kumpels Weizen, Soja oder Werkzeuge abkaufen. Das kann natürlich einen Heidenspaß machen, wenn man sich gegenseitig mal aushelfen kann. Denn natürlich kann nicht jeder Farmer alles gleichzeitig und gleich gut erledigen – eine Lehrstunde in arbeitsteiliger Wirtschaft. Womit wir schon beim Stichwort wären. Der Hersteller hat es nicht versäumt, die Kundschaft an allen Ecken und Enden zu In-App-Käufen zu verführen. In Hay Day funktioniert das, indem die Produktion von Rohstoffen oder der Bau neuer Gebäude zunehmend lange dauert. Wer beispielsweise keine Stunde auf die Produktion der Milch warten will, der investiert ein paar Diamanten und beschleunigt den Vorgang etwas. Diese Diamanten kann man im Spiel verdienen. Aber eigentlich soll man sie kaufen.

Tolle Simulation – kostenlos, wenn man Zeit mitbringt

Will man kein Geld investieren, macht Hay Day natürlich immer noch Spaß. Man braucht einfach etwas mehr Zeit. Gut gelöst: Man muss die App nicht offen lassen, damit die Zeit bis zur nächsten Ernte vergeht. Man kann sich sogar per Push-Notification an die Fertigstellung eines Gebäudes oder das Einbringen der Ernte erinnern lassen. Die Spielpausen werden zwar immer länger, aber wer nicht völlig süchtig geworden ist, der hält es aus. So kann man einen echten Top-Titel kostenlos spielen. Hay Day lohnt sich auf ganzer Linie.

Hay Day
Preis: Kostenlos+