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Marie Zubehör von

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Parrot Pot: Der intelligente Blumentopf im Test

Die US-Marke Parrot ist eigentlich für Drohnen und drahtlose Kopfhörer bekannt. Seit 2016 gehört auch ein intelligenter Blumentopf zum Sortiment. Der Parrot Pot gießt Pflanzen selbstständig und erfasst gleichzeitig Daten über sie in einer App. Wir haben das Gerät getestet und verraten euch, ob und für wen es sich lohnt.

Schnelle Inbetriebnahme

Der Parrot Pot macht einen guten ersten Eindruck und ist schnell funktionsbereit, gärtnerische Kenntnisse sind nicht erforderlich. Alles, was ihr braucht, ist Pflanzenerde (kein Pflanzengranulat), eine Pflanze, Wasser und die Flower Power App. Der Übertopf ist in den drei Farben Schwarz, Weiß und Rot erhältlich und kann sowohl in Innenräumen als auch draußen verwendet werden. Im Inneren ist ein 2,2 Liter großer Wassertank und ein System mit vier separaten Drüsen verarbeitet. Über Bluetooth Low Energy verbindet er sich über die App mit dem iPhone.

Im Topf verstecken sich vier Sensoren, die Bodenfeuchtigkeit, Düngermenge, Umgebungstemperatur und Lichtintensität messen. Die Daten werden alle 15 Minuten aufgezeichnet und alle zwei Stunden an die Parrot Cloud gesendet, die spezielle Algorithmen analysiert und darauf basierend regelmäßig Tipps und Benachrichtigungen gibt.

Flower Power App

Mit der App könnt ihr Einfluss auf die Bewässerung der Pflanze nehmen. Zur Auswahl stehen die Bewässerungsmethoden ‚Perfect Drop‘, ‚Plant Sitter‘, ‚Custom‘ und ‚Per Hand‘. „Perfect Drop“ bewässert die Pflanze mit der richtigen Menge zur richtigen Zeit. Der Parrot Pot übernimmt selbstständig das Gießen und passt es den Bedürfnissen der Pflanze an. Diese muss jedoch zuvor in der App aus 8.000 Pflanzenarten ausgewählt werden. „Plant Sitter“ sorgt dafür, dass die Pflanze während des Urlaubs regelmäßig gegossen wird. Bei „Custom“ bestimmt ihr den Rhythmus der automatischen Bewässerung und den Grad der Feuchtigkeit. Natürlich könnt ihr ihr auch „Per Hand“ gießen, was bei dem Parrot Pot allerdings wenig Sinn macht.

Über den Funktionsumfang der App lässt sich nicht meckern. Sie zeigt zuverlässig die aktuellen Messwerte an und läuft ohne Probleme. Da der Topf die Daten nur via Bluetooth an die App überträgt und über keine Internetverbindung verfügt, können die Daten unterwegs nicht abgerufen werden. Das iPhone muss immer in der Nähe des Parrot Pots sein. Ein echtes Manko. Der Blumentopf kümmert sich aber weiterhin automatisch um die Bewässerung, wenn er nicht mit der App verbunden ist.

Mangelhafte Konstruktion des Batteriefachs

Ein großes Manko des Parrot Pots ist die mangelhafte Konstruktion des Batteriefachs. Ein Batteriewechsel ist mit vollem Wassertank nicht möglich, da er direkt über den Batterien liegt. Entfernt man den Stöpsel, läuft das Wasser sowohl nach unten als auch ins Batteriefach. Einige Nutzer berichten auch, dass sie den Tank nur zu einem Drittel füllen können, da das Wasser sonst ins Batteriefach drückt. Die Folge: Die Kontakte rosten und Kabel fallen ab. Hier muss Parrot definitiv noch nachbessern.

Fazit

Begeisterte Hobbygärtner werden den Parrot Pot sicherlich nicht kaufen. Wer seine Pflanzen regelmäßig pflegt, braucht keine App oder Sensoren. Der intelligente Blumentopf eignet sich eher für diejenigen, die Pflanzen mögen, aber eher einen braunen als einen grünen Daumen haben. Auch wer oft unterwegs ist und keine Zeit hat, regelmäßig seine Pflanzen zu gießen, wird Freude an dem Blumentopf haben.

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