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Sven 25.10.2014 11:16 Uhr
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Apples Musikverkäufe brechen ein

Apples Musikverkäufe brechen ein

Klassisches iTunes-Logo

Der Wandel in der Musikindustrie geht auch an Apples iTunes nicht vorbei. Um 14% sanken die Umsätze mit Kaufmusik im Jahr 2014. Im Vorjahr fiel der Rückgang mit 2,1% noch weit moderater aus. Ursache sind, so behaupten Experten, Streaming-Dienste. Diese gewähren mit ihren kostengünstigen Abo-Modellen für rund 10 Euro monatlich Zugriff auf einen riesigen Musikkatalog – ohne weitere Kosten. Kooperationen mit der Deutschen Telekom bescheren Spotify – dem Marktführer in Europa – zusätzliche Kunden.

Mit der Übernahme von Beats, die Apple rund drei Milliarden Dollar gekostet hat, kaufte sich der iPhone-Hersteller nicht nur einen Anbieter von HiFi-Equipment, sondern auch einen Streaming-Dienst ein. Obwohl Beats Music ausschließlich in den USA aktiv ist und über eine verhältnismäßig geringe Abonnenten-Zahl von 111.000 verfügt  ist Apples Akquise ein Schritt in die richtige Richtung. Denn integriert der weltgrößte Musikhändler Apple den Streaming-Dienst in iTunes und damit in die iPhones, hat es Konkurrenz erwartungsgemäß schwer, etwas dagegen zu setzen.

 

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